ARD-Hörspieldatenbank


Originalhörspiel, Kriminalhörspiel



Dirk Josczok

Down Under


Komposition: Jochen Scheffter

Technische Realisierung: Jochen Scheffter; Ralf Gunzelmann

Regieassistenz: Viviane Koppelmann


Regie: Annette Kurth

Karsten Klinkmann führt das Leben eines Arbeitslosen, der mit 47 Jahren kaum mehr Chancen hat, angestellt zu werden, der sich häufig beim Getränkehändler aufhält, Schulden macht, und der fast täglich erfahren muss, dass auch Belangloses sich zu seinen Ungunsten verkehrt. Doch dann soll alles anders werden. Als es beim ausländerfeindlichen Getränkehändler zu einem Gemenge mit tödlichen Folgen kommt, greift Karsten in die Kasse und schnappt sich das Geld und den Revolver. Der plötzliche Aufwind beschert ihm auch ein neues Liebesglück mit der Nachbarin, die nur in Australien glücklich zu werden glaubt, wozu lediglich ein paar weitere Scheine fehlen. Doch das Ereignis beim Getränkehändler hat nicht nur das Leben Karstens, sondern auch das des türkischen Kunden durcheinander gebracht, der sich als der polizeilich Gesuchte weiß und daher allen Grund hat, Karsten einen Besuch abzustatten. Dirk Josczok reflektiert in seinem Hörspiel gesellschaftliche Wirklichkeiten mit ihren spezifischen Ausprägungen, um daraus einerseits das nuancierte Psychogramm eines arbeitslosen Menschen zu entwerfen, andererseits den spannenden Verlauf eines Kriminalstücks.

Dirk Josczok, geboren 1960 in Düsseldorf, war Stipendiat mehrerer Kunstförderungen, er war als Dramaturg im Theater tätig und beteiligte sich an verschiedenen Theater- und Filmprojekten. Er schreibt Prosa, Drehbücher, Theaterstücke und Hörspiele; der WDR brachte zuletzt von ihm "Mördergrube" (1998).

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Mitwirkende

SprecherRolle/Funktion
Michael TregorKarsten
Lena StolzeHelga
Peter FrickeMann
Stefan BehrensBesitzer
Mehmet YilmazKunde
Randolf KronbergKommentator/Radiostimme
Michael HabeckBuchmacher
Seyfi ÖlmezKumpel


 


Hörspiel aktuell


PRODUKTIONS- UND SENDEDATEN

Westdeutscher Rundfunk 2000


Erstsendung: 15.09.2000 | 31'45


REZENSIONEN

Norbert Schachtsiek-Freitag: In: Funk-Korrespondenz. 48. Jahrgang. Nr. 37. 15.09.2000. S. 34.


Darstellung: