ARD-Hörspieldatenbank

Originalhörspiel



Gisela von Wysocki

Tragende Wände oder Niederschriften der Schwerelosigkeit


Technische Realisierung: Bernd Friebel


Regie: Hans Gerd Krogmann

Ein Mann hat in Berlin eine Wohnung gekauft. Sie gefällt ihm im Grunde gut; dennoch verspürt er ein unerklärliches Unbehagen, wenn er die noch leeren Räume betritt. Bei einem erneuten Besuch fällt ihm ein postkartengroßes Bild ins Auge, das der Vorbesitzer zurückgelassen hat. Es zeigt ein Motiv des japanischen Malers Hokusai. Dieses Bild bewegt den Mann, weil es ihm durchlässig und unabgeschlossen erscheint. Es zeigt ihm Räume jenseits von Festigkeit und Dichte. Der Mann beschließt, die Elemente der Schwerelosigkeit, die ihm aus dem Bild entgegenkommen, in die neue Wohnung und seinen Aufenthalt in der Stadt einfließen zu lassen.

Gisela von Wysocki, 1940 in Berlin geboren, studierte Philosophie. Sie schreibt Theaterstücke und Hörspiele, u.a. "Abendlandleben", "Der Erdbebenforscher" (Hörspiel des Jahres 1992). 1996 erhielt sie die Roswitha von Gandersheim-Gedenkmedaille.

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Mitwirkende

SprecherRolle/Funktion
Hans Peter KorffChristian Weidner
Dieter MannBruder Weidner
Renate SchröterSchwägerin Weidner
Dorothea SellTochter Weidner
Ulrike KrumbiegelSchwester Weidner
Gerd GrasseHerr Hasse
Astrid MeyerfeldtFrau Sichelwerder


 

Quellen zum Hörspiel - © DRA/Michael Friebel


PRODUKTIONS- UND SENDEDATEN

Deutschlandradio / Hessischer Rundfunk 2000

Erstsendung: 28.05.2000 | 65'23


Darstellung: