ARD-Hörspieldatenbank

Hörspielbearbeitung



Johann Wolfgang von Goethe

Der Mann von funfzig Jahren


Vorlage: Der Mann von funfzig Jahren (Novelle aus dem Roman "Wilhelm Meisters Wanderjahre")

Bearbeitung (Wort): Hermann Naber

Komposition: Peter Zwetkoff

Dramaturgie: Hans Burkhard Schlichting

Regie: Hermann Naber

Viele Erzähl-Wege führen in das Romanwerk des späten Goethe, das - in Übereinstimmung mit seiner Lebensauffassung - nicht nur einen Anfang und ein Ende kennt. Was die germanistische Schulweisheit lange für mißraten hielt, erweist sich als ein herausfordernd moderner Ansatz des Erzählens. "Wilhelm Meisters Wanderjahre" (1821/29) lassen verschiedene Einzelerzählungen in ein unabschließbares Ganzes münden, das nicht nur Rahmenhandlung ist, sondern die Motive und Figuren verknüpft. - In der Erzählung vom "Mann von funfzig Jahren" wird die Lebens-Zeit selbst zum Thema: "Man will sein und nicht scheinen. Das ist recht gut, solange man etwas ist. Wenn aber das Sein mit dem Scheinen sich zu empfehlen anfängt und der Schein noch flüchtiger als das Sein ist, so merkt denn doch ein jeder, daß er nicht übel getan hätte, das Äußere über dem Inneren nicht ganz zu vernachlässigen." So beginnt ein Spiel der Liebes-Blicke zwischen den Generationen. Johann Wolfgang von Goethe, geboren am 28. August 1749 und gestorben im Alter von 82 Jahren, wird derzeit nicht nur in Weimar gefeiert.

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Mitwirkende

SprecherRolle/Funktion
Gerd WamelingErzähler
Hans-Peter HallwachsDer Major
Renate SchroeterDie Baronin
Katharina ZapatkaHilarie
Matthias HaaseFlavio
Peter FrickeEin Freund
Verena von BehrDie schöne Witwe
Karin SchröderDie ältere Freundin
Oliver BaierlDer kosmetische Kammerdiener
Helmut WöstmannDer Hausarzt
Walter LaugwitzDer alte Reitknecht


 

Hörspiel aktuell


PRODUKTIONS- UND SENDEDATEN

Südwestrundfunk 1999


Erstsendung: 29.08.1999 | 71'25


REZENSIONEN

Eva-Maria Lenz: In: epd Medien. Nr. 68. 01.09.1999. S. 23.


Darstellung: