ARD-Hörspieldatenbank

Originalhörspiel



Fritz Mikesch

Gestorben

Film und Farce - ein Dreh auf Band


Redaktion: Sibylle Becker-Grüll

Technische Realisierung: Günther Beckmann; Angelika Körber

Regieassistenz: Nana Ouss


Regie: Leonhard Koppelmann

Regisseur Rosinski engagiert den nichtsahnenden Nomann in einem Café vom Fleck weg als Laiendarsteller für seinen neuen Film. Er gibt ihm die Rolle eines namenlosen Studenten, die Jorge Luis Borges für einen fiktiven Roman erfunden hat, und die ihm auf den Leib geschrieben sei. Bei den kühn improvisierten Dreharbeiten wird das Team überrannt von der chaotisch-farbigen Welt Kalkuttas. "Gestorben nennt sich alles, was 'im Kasten' ist. Falls die Bilder nicht halten können, was sie versprechen sollten, darf auch die Arbeit der Beteiligten als gestorben gelten. Ein Film, der nicht als Film funktioniert, ist tot. In diesem Fall hinterläßt das Ergebnis eine tönende Spur, weil das Protokoll beharrlichen Scheiterns zum Teil auf Band existiert. Eine akustische Leidensgeschichte rund um die Kamera und einen Darsteller, der sein muß, was er nicht spielen kann." (Fritz Mikesch)

Fritz Mikesch, geboren 1939 in Innsbruck, lebt seit 1966 in Berlin und schrieb zahlreiche Hörspiele, Features und Prosatexte.

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Mitwirkende

SprecherRolle/Funktion
Vadim GlownaRosinski
Andrea SawatzkiJoan
Philipp MoogNomann
Donata HöfferBilly
Dirk OssigManuel
Andreas GrothgarJerry
Jens WawrczeckPolizist
Özlem SoydanSchauspielerin
Peter LieckBorges

Sonstige MitwirkendeFunktion
Thomas WolfertzMusikalische Beratung


 

Mikrofon im hr-Hörspielstudio - © DRA/Michael Friebel


PRODUKTIONS- UND SENDEDATEN

Norddeutscher Rundfunk / Saarländischer Rundfunk 1999

Erstsendung: 16.04.2000 | 59'33


REZENSIONEN

  • Matthias Schümann: In: Frankfurter Allgemeine Zeitung. 15.04.2000. S. 52.

Darstellung: