ARD-Hörspieldatenbank


Originalhörspiel



Guido Koster

Facts and Fakes


Dramaturgie: Lutz Volke

Regie: Beate Andres

Mit Fälschungen kann man ebenso Berühmtheit erlangen wie mit Originalwerken. Nur ein Haken ist dabei: man muss als Fälscher entlarvt werden. Da Fälscher zumeist nicht nur aus Spaß an der Freude fälschen, sondern um sich zu bereichern, ist der juristische Tatbestand des Betrugs erfüllt. Und die Strafe folgt auf dem Fuße. Je meisterlicher bedeutende Werke gefälscht werden, desto größer der Skandal und die Berühmtheit im Fall einer Entdeckung. Unser Autor ist einem solchen Fälscherskandal nachgegangen - aus ganz persönlichem Interesse. Der eigene Großvater soll - wie er Aussagen von Zeitzeugen entnehmen konnte - eine "Persönlichkeit" gewesen sein, die es im Bilderfälschen zur Meisterschaft brachte. Da in einem gewissen Alter die Neugier auf die Herkunft der Familie einsetzt, hat er sich also auf die Suche begeben und dabei erstaunliche Entdeckungen gemacht. Ganz nebenbei erfahren wir etwas über andere berühmte Fälscher und über ihre raffinierten Betrugsmethoden. Der Großvater kommt in einer Rundfunksendung aus den fünfziger Jahren selbst zu Wort. Oder ist alles nur eine groß angelegte Fälschung?

Guido Koster, geboren 1962, lebt seit 1987 als freier Autor in Berlin. Neben Theaterstücken schrieb er u.a. folgende Hörspiele: "In Sicht nicht mehr als Erinnerung" und "Weint die Treue durch die Nacht" (1992), "Im Viertel des Mondes" (1993), "Nachklang" (1994).

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Mitwirkende

SprecherRolle/Funktion
Markus MeyerGuido
Peter LieckGroßvater
Gerry WolffRubinowitsch
Gisela MayBernstein
Daniel MinettiPalmer
Hans TeuscherThalblau


 


Hörspiel aktuell


PRODUKTIONS- UND SENDEDATEN

Sender Freies Berlin / Ostdeutscher Rundfunk Brandenburg 2001


Erstsendung: 02.03.2001 | 54'08


REZENSIONEN

Frank Kaspar: In: Frankfurter Allgemeine Zeitung. 02.03.2001. S. 53. | Lutz Volke: In: RadioKultur. März 2001. S. 6. | Jochen Meißner: In: Funk-Korrespondenz. 49. Jahrgang. Nr. 10. 09.03.2001. S. 38.


Darstellung: