ARD-Hörspieldatenbank


Originalhörspiel



Jörg Buttgereit

Frankenstein in Hiroshima


Technische Realisierung: Jonas Bergler

Regieassistenz: Philippe Bruehl


Regie: Jörg Buttgereit

Berlin, Ende des Zweiten Weltkriegs: Aus Sicherheitsgründen wird das unsterbliche, pochende Herz von Frankensteins Monster per U-Boot nach Hiroshima verschifft. Und dann fällt die Atombombe. 20 Jahre später hat sich durch die radioaktive Strahlung aus dem Frankenstein-Herz ein hässlicher Junge entwickelt, der unaufhaltsam wächst. Auf der Suche nach Nahrung und Unterschlupf irrt das von der Bombe getaufte Wesen verschreckt durch die dunklen Straßen Hiroshimas. Der amerikanische Strahlenexperte Dr. James Adams und seine attraktive japanische Kollegin Dr. Takako Mizuno nehmen den entstellten Frankenstein-Jungen in ihre Obhut. Doch der Junge ist mittlerweile 20 Meter groß und wird zur Bedrohung. "Frankenstein in Hiroshima": ein triviales Horror-Hörspiel im Stil eines japanischen Monster-Films, wie es ihn Mitte der 60er Jahre gegeben haben könnte.

Jörg Buttgereit, geboren 1963 in Berlin, arbeitet als Film- und Fernsehregisseur, Musikproduzent, Autor und Special Effects Supervisor. Nebenbei doziert er an Filmakademien und bewertet Filme als Jurymitglied bei diversen Filmfestivals. Mit seinen eigenen Filmen wie "Nekromantik" (1987) oder "Schramm" (1993) erwarb sich Buttgereit den Ruf des "subversiven Romantikers im deutschen Horrorfilm" (Alexander Kluge). Für den Lauschangriff produzierte er zuletzt das Hörspiel "Sexy Sushi" (2001).

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Mitwirkende

SprecherRolle/Funktion
Joachim KerzelErzähler
Thomas DannebergDr. James Adams
Akiko FujinoDr. Takako Mizuno
Peter GroegerDr. Pretorius
Philippe BruehlFritz
Eckehard HoffmannSoldat 1/Fotoreporter
Peter SchlesingerSoldat 2/Alter Mann
Udo SchenkGeneral Wolfenbach/Leutnant
Chiaki IkutaDr. Shimura
Jennipher AntoniLautsprecherdurchsage/Frau Kamashita
Rüdiger DambrothNachrichtensprecher/Außerirdischer Nr. 1
Viktor NeumannRadioreporter
Jürgen MaiKritiker


 


Mikrofon im hr-Hörspielstudio - © DRA/Michael Friebel


PRODUKTIONS- UND SENDEDATEN

Westdeutscher Rundfunk 2002

Erstsendung: 26.02.2002 | 47'02


REZENSIONEN

  • Frank Kaspar: In: Frankfurter Allgemeine Zeitung. 26.02.2002. S. 56.

Darstellung: