ARD-Hörspieldatenbank

Hörspielbearbeitung



Frank Wedekind

Frühlings Erwachen


Vorlage: Frühlings Erwachen (Drama)

Bearbeitung (Wort): Achim Scholz

Komposition: Hermann Anders

Dramaturgie: Ernst-Frieder Kratochwil

Regie: Achim Scholz

Deutschland, Ende des 19. Jahrhunderts. Reflektiert werden die Probleme junger Mensche beim Erwachsen werden und Eintreten in die bürgerliche Gesellschaft. Moritz Stiefel nimmt sich, dem Druck der gestrengen Eltern nicht gewachsen, als er die Versetzung in die nächst höhere Klassenstufe in der Schule verfehlt hat, das Leben. Bei seinen persönlichen Sachen finden seine Eltern ein von dem Schulfreund Melchior geschriebenes Pamphlet zur sexuellen Aufklärung. Melchior fühlt sich unterdessen von der von ihrer Mutter in Prüderie erzogenen vierzehnjährigen Wendla Bergmann angezogen. Bei einer Begegnung auf einem Heuboden kommt es zwischen beiden zum Geschlechtsverkehr. Die Lehrer des Gymnasiums glauben in der Aufklärungsschrift Melchiors den Grund für Moritz Selbstentleibung zu erkennen. Der tolerant erzogene Melchior wird daraufhin von der Schule verwiesen und von seinen Eltern in eine Erziehungsanstalt gesteckt. Aus dieser entflieht er, um am Grab Wendlas, die an den Folgen der Abtreibung des mit Melchior gezeugten Kindes gestorben ist, auf den toten Moritz zu treffen. Melchior ist über das Ableben von Wendla verzweifelt, er denkt an Selbstmord. Doch ein "vermummter Herr" tritt Moritz verführerischer Schilderung des Todes entgegen und holt Melchior unter die Lebenden zurück. 

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Mitwirkende

SprecherRolle/Funktion
Frank LienertMelchior
Detlef BierstedtMoritz
Jürgen HoltzSprecher / vermummter Herr
Johanna SchallWendla
Franziska TroegnerMartha
Jenny GröllmannIlse
Gudrun RitterFrau Gabor
Günter ZschäckelHerr Gabor
Heide KippFrau Bergmann
Rudolf ChristophRentier Stiefel
Peter DommischZiegenmelker
Peter BauseRektor Sonnenstich
Werner Riemann
Johannes Maus
Helmut Geffke
Gerald Schaale


 

Hörspiel historisch


PRODUKTIONS- UND SENDEDATEN

Rundfunk der DDR 1980


Erstsendung: 19.02.1981 | 88'27


Hörspiel im DRA Babelsberg verfügbar


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