ARD-Hörspieldatenbank

Hörspielbearbeitung



Eric-Emmanuel Schmitt

Kleine Eheverbrechen


Vorlage: Kleine Eheverbrechen (Theaterstück)

Sprache der Vorlage: französisch

Übersetzung: Elke Bahr

Komposition: Wolfgang Florey

Regie: Norbert Schaeffer

Als Krimiautor Gilles Sobiri, der bei einem mysteriösen Unfall sein Gedächtnis verloren hat, nach Hause zurückkehrt, kommt ihm alles fremd vor, einschließlich der Frau an seiner Seite. Die heißt Lisa und behauptet, seit fünfzehn Jahren mit ihm verheiratet zu sein. Gilles kann das nicht widerlegen, allerdings lässt er sich auch nicht überzeugen. Feststeht nur, dass er sich stark zu Lisa hingezogen fühlt. Beweis genug für ihn, dass es sich nicht um seine Gattin handelt. Grund genug für Lisa wiederum, den Avancen eines Mannes zu misstrauen, der zu neuen Abenteuern bereit, aber außerstande ist, sich der alten Bindung zu erinnern. Mühsam versuchen die beiden seine Vergangenheit zu rekonstruieren. Beunruhigt und amüsiert zugleich, lauscht er dem allzu perfekten und gleichsam widersprüchlichen Porträt, das sie von ihm und ihrer gemeinsamen Liebe zeichnet. Doch was, wenn Lisa lügt? Was, wenn er selbst nun die Wahrheit verschweigt?

Eric-Emmanuel Schmitt, geboren 1960 in St.-Foy-les-Lyon, studierte Klavier in Lyon und Philosophie in Paris. Seine Dissertation schrieb er zum Thema "Diderot und die Philosophie der Verführung" und war zunächst Lehrbeauftragter an der Philosophischen Fakultät der Universitäten Besançon und Chambéry. Seit Beginn der 90er Jahre arbeitet er als Romancier, Dramatiker und Autor für Theater, Film und Fernsehen. Schmitt lebt heute in Paris und Irland. Er gilt als einer der wichtigsten neuen französischen Autoren.

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Mitwirkende

SprecherRolle/Funktion
Marion MartienzenLisa
Christian RedlGilles


 

Hörspiel aktuell


PRODUKTIONS- UND SENDEDATEN

Westdeutscher Rundfunk / Norddeutscher Rundfunk 2004


Erstsendung: 12.12.2004 | 68'10


CD-Edition: Der Audio Verlag 2006


Darstellung: