ARD-Hörspieldatenbank

Hörspielbearbeitung


Glaubensfragen


Gisela von Wysocki

Und nirgends eine Erde


Vorlage: Und nirgends eine Erde (Theaterstück)

Regie: Hans Gerd Krogmann

Ein Mann weiß Bescheid, er ist dabei gewesen. Damals, bei der Erschaffung der Welt. Er weiß, wie dünn das Eis ist, auf dem die Erde ruht, wie wenig belastbar. Er hat tatsächlich den Schöpfungsvorgang mit eigenen Augen gesehen. Er war Zeuge, als "am Anfang" ein Mann, direkt neben ihm - Gott? - Himmel und Erde mühsam zusammenbastelte. Er hat miterlebt, wie sich in nervenaufreibender Langsamkeit allmählich eine Art Weltall bildete. Wie aus einer Reihe befremdlicher Versuche Land und Landschaften, Tiere und Menschen wurden. Als Bewohner eines Panikraums hat er sich ein Paralleluniversum geschaffen: ohne die Mängel, die die Schöpfung mit sich herumschleppt. Von seiner Fensterluke aus hat er die Welt und die Mieter seines Hauses im Blick. Bis eines Tages, durch die Unvorsichtigkeit der "frierenden Frau", das Haus explodiert und die Frage auftaucht, ob sich nun die alte Beziehung zu dem Mann im All nicht erneuern ließe. Jetzt, wo wiederum ein Aufbau und ein Wunder gebraucht werden.

Gisela von Wysocki lebt in Berlin und Frankfurt am Main. Sie arbeitet als Theater- und Hörspielautorin, Essayistin und Dozentin an der FU Berlin. "Der Erdbebenforscher" (NDR/BR 1992) wurde Hörspiel des Jahres. 1996 erhielt sie die Roswitha-von-Gandersheim-Gedenkmedaille.

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Mitwirkende

SprecherRolle/Funktion
Christian RedlMann im Panikraum
Jens WawrczeckExpeditionsteilnehmer
Barbara NüsseZoohandlungsfachangestellte
Kathrin AngererDie kleine Cornelia
Krista PoschFrierende Frau
Hans Peter KorffVersicherungsvertreter
Siegfried W. KernenSprecher


 

Hörspiel aktuell


PRODUKTIONS- UND SENDEDATEN

Norddeutscher Rundfunk 2005


Erstsendung: 12.06.2005 | 80'18


REZENSIONEN

Renate Horlemann: Funk-Korrespondenz. 53. Jahrgang. Nr. 24. 17.06.2005. S. 24.


Darstellung: