ARD-Hörspieldatenbank

Hörspielbearbeitung, Science Fiction-Hörspiel



Tad Williams

Otherland (9. Teil)


Vorlage: Otherland (Roman)

Sprache der Vorlage: amerikanisch

Übersetzung: Hans-Ulrich Möhring

Bearbeitung (Wort): Walter Adler

Komposition: Pierre Oser

Dramaturgie: Karoline Sinur

Regie: Walter Adler

Cullen Geary stirbt an seinen schweren Verletzungen und Renie und !Xabbu ahnen, dass er nicht einfach offline gegangen ist. Als Renie auf die Vogelscheuche trifft, versteht sie, dass sie sich in einer virtuellen Version der Geschichte vom Zauberer von Oz befindet. Doch die Simulation scheint Störungen zu unterliegen, das System gerät außer Kontrolle. Orlando und Fredericks sind in der Comicwelt einer Küche gelandet, die von Streichholz-Indianern, singenden Mäusen und sprechenden Landschildkröten bevölkert ist. Paul ist in seiner Heimat England wieder aufgetaucht, allerdings in einer Darstellung von H. G. Wells' "Krieg der Welten". Das Ehepaar Pankie schließt sich ihm an und ein mysteriöser dunkelhäutiger Mann warnt ihn: Die beiden sind nicht das, was sie zu sein scheinen. Er zieht Paul durch eines der goldenen Lichter, die in eine neue Simulation führen. Der geheimnisvolle "Andere" singt Osiris ein Lied von einem Engel vor. Osiris beauftragt Dread, herauszufinden, was es damit auf sich hat. Dread, der eigentlich Johnny Wulgaru heißt, erkennt, dass Martine eine Gefahr für ihn und Dulcinea Anwin darstellt. Die blinde Frau verarbeitet Informationen auf eine besondere Weise und kann im digitalen Netzwerk Dinge spüren, die andere nicht wahrnehmen. In "Otherland" beginnt Martine, ein elektronisches Tagebuch zu führen: Wir erfahren, dass sie als Achtjährige bei einem Experiment zur Sinneswahrnehmung teilnahm und dabei ihr Augenlicht verlor. Damals war sie lange in einem dunklen Raum eingesperrt und lernte im Dunkeln ein seltsames Kind kennen. In der wirklichen Welt hört Olga Pirofsky vom Tandagore-Koma, das Kinder nach häufiger Netzbenutzung befällt.

Tad Williams, 1957 in San José (Kalifornien) geboren, studierte in Berkeley, war Sänger einer Rockband, arbeitete in einer Computerfirma, als Lehrer, als Manager, am Theater, als Schuhverkäufer und Versicherungsvertreter. Er moderierte eine Radio-Show und arbeitete für das erste interaktive Fernsehprogramm. Als Autor wurde er durch seinen Zyklus "Der Drachenbeinthron" bekannt. Neben seinen Fantasy-Bestsellern schreibt Tad Williams Drehbücher und Hörspiele, erfindet Computerspiele und zeichnet Comics. Er lebt mit seiner Frau und seinen Kindern in der Nähe von San Francisco.

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Mitwirkende

SprecherRolle/Funktion
Hans-Peter HallwachsErzähler 1
Ulrich MatthesErzähler 4
Nina HossErzähler 2
Samuel WeissErzähler 5
Peter FitzErzähler 6
Jutta HoffmannErzähler 8
Dörte LyssewskiErzähler 9
Sylvester GrothPaul Jonas
Andreas PietschmannFredericks/Pithlit
Matthias KoeberlinOrlando/Thargor
Effi RabsilberEmily 22813
Judith EngelMartine Desroubins
Sophie RoisRenie
Jens Harzer!Xabbu
Werner WölbernDread
Andreas FröhlichNetfeed-Sprecher
Meret BeckerDulcinea Anwin
Udo SchenkVogelscheuche/Undine Pankie
Wolf-Dietrich SprengerSefton Pankie
Rufus BeckStarke Marke
Matthias HabichOsiris
Viktor SeifriedDer Andere
Cordula TrantowLandschildkröte
Felix EitnerNandi Paradivasch


 

Hörspiel aktuell


PRODUKTIONS- UND SENDEDATEN

Hessischer Rundfunk 2004


Erstsendung: 30.01.2005 | 53'29


CD-Edition: Der HörVerlag 2005


REZENSIONEN

Frank Kaspar: Frankfurter Allgemeine Zeitung. 05.10.2004. S. 40. | Stefan Fischer: Süddeutsche Zeitung. 23.09.2004. S. 15. | Hans-Jürgen Krug: Frankfurter Rundschau. 09.10.2004. S. 18. | Kurt Sagatz: Tagesspiegel. 22.09.2004. S. 31. | Jutta Heess: Taz. 09.10.2004. S. 15. | N. N./Sophie Rois: Der Spiegel. 05.04.2004. S. 192. | N. N.: Frankfurter Allgemeine Zeitung. 27.01.2004. S. 38. | N. N.: Funk-Korrespondenz. 52. Jahrgang. Nr. 47. 19.11.2004. S. 27. | N. N.: Funk-Korrespondenz. 52. Jahrgang. Nr. 5. 30.01.2004. S. 24-25. | Eva-Maria Lenz: epd medien. Nr. 82. 20.10.2004. S. 3. | Oliver Weilandt: Cut. Das Broadcast-Magazin. 8. Jahrgang. Winter 2004/05. S. 18-22. | Siggi Seuss: Die Zeit. Nr. 49. 25.11.2004. | Andreas Rossmann: Frankfurter Allgemeine Zeitung. 21.03.2005. S. 35. | Stefan Fischer: Süddeutsche Zeitung. 03.09.2005. S. 41.


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