ARD-Hörspieldatenbank

Originalhörspiel



Johannes Hendrich

Wie einem Menschen zumute ist (1. Teil)



Regie: Curt Goetz-Pflug

Der ukrainische Bauernbursche Aljoscha hat die Besetzung der Ukraine durch die Deutschen zunächst wie eine Befreiung empfunden. Er meldet sich freiwillig zum Arbeitseinsatz nach Deutschland, um nach Kriegsende als freier Bauer auf eigenem Boden wirtschaften zu können. Genau das haben die Deutschen nach dem Einmarsch versprochen. Aber schon auf dem Transport erlebt Aljoscha die ersten Enttäuschungen. In Deutschland wird er in eine Baracke gepfercht, schläft auf schlechtem Stroh, lebt unter Bedingungen, die viele Schicksalsgenossen zum Hass treiben. Aljoscha, der Freiwillige, muss das diffamierende Abzeichen des Ostarbeiters tragen und wird zur Arbeit in einen Rüstungsbetrieb abgestellt. Schließlich kommt er auf einen thüringischen Bauernhof, doch auch hier lebt Aljoscha nicht frei. Am Kriegsende erscheinen die Amerikaner. Für kurze Zeit sind die befreiten Fremdarbeiter die Herren des Dorfes. Dann kommen die Russen, ihre Landsleute. Der russische Offizier beruhigt Aljoscha und den Bauern, bei dem er gearbeitet hat: "Bei uns in der Sowjetunion hat jeder seinen freien Willen." Aber ähnliche Worte hatte Aljoscha schon einmal gehört.

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Mitwirkende

SprecherRolle/Funktion
Konstantin PaloffAljoscha
Peter AberlePjotr
Woldemar LeippiJosef
Karl-Heinz MeienburgNikolaj
Reinhard KolldehoffWanja
Karl BorritzFjodor
Erich FiedlerOffizier
Otto BramlBeamter
Eduard WandreyWerkmeister
Hermann WagnerVorarbeiter
Kurt MühlhardtLagerführer
Rudi StörSchulz
Paul WagnerArzt
J. P. DornseifArbeiter
Rolf BauerArbeiter
Claus HoferArbeiter
Arnold Marquis
Arno Paulsen
Helmut Heyne
Tobias Pagel
Joachim Cadenbach
Josef Pelz von Felinau
Gerd Holtenau
Georg Armin
H. Giess
Eduard Matzick
Willi Hollers
Hans Jürgen Poritz
Paul Paulschmidt


 

Quellen zum Hörspiel - © DRA/Michael Friebel


PRODUKTIONS- UND SENDEDATEN

Sender Freies Berlin

Erstsendung: 07.03.1961


Darstellung: