ARD-Hörspieldatenbank

Originalhörspiel



Arnold Wesker

Groupie


Übersetzung: Carola Regnier

Regie: Jörg Schlüter

Mathilda Beancourt, Ende 50, hat die Autobiografie des Autors und Malers Mark Gorman gelesen. Sie ist, wie der berühmte Künstler, im Londoner East End aufgewachsen und beschließt, ihm zu schreiben. Im dann folgenden Briefwechsel begegnet Gorman der überschwänglichen und naiven Verehrung Mattys arrogant und herablassend. Mehrfach bricht er den Kontakt ab. Aber eines Tages steht Matty vor Gormans Tür und sieht ihr Idol als heruntergekommenen, alten Mann, der schon lange nichts mehr veröffentlicht hat und dessen Malerei sich nur noch schlecht verkauft. Dennoch zieht sie bei ihm ein, kocht für ihn, erträgt seine Wutausbrüche und glaubt, der Enge ihres alten Lebens entkommen zu sein. 

Arnold Wesker, geboren am 24. Mai 1932, entstammt einer jüdischen Arbeiterfamilie. Nach Gelegenheitsjobs als Schreiner, Erntearbeiter oder Koch, ließ er sich von englischen Dramatikern wie John Osborne oder Harold Pinter zum Schreiben animieren und wurde rasch als einer der Dramatiker des „Kitchen Sink Realism“ („Spülbecken-Realismus“) bekannt. Er schrieb über 40 Theaterstücke. 

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Mitwirkende

SprecherRolle/Funktion
Ulrich PleitgenMark Gorman
Regine VergeenMathilda Beancourt (Matty)


Mathilda Beancourt (Regine Vergeen) verehrt den Autor und Maler Mark Gorman (Ulrich Pleitgen) | © WDR/Sibylle Anneck

Mathilda Beancourt (Regine Vergeen) verehrt den Autor und Maler Mark Gorman (Ulrich Pleitgen) | © WDR/Sibylle Anneck

Mathilda Beancourt (Regine Vergeen) verehrt den Autor und Maler Mark Gorman (Ulrich Pleitgen) | © WDR/Sibylle Anneck
Ulrich Pleitgen in der Rolle des Autors und Malers Mark Gorman | © WDR/Sibylle Anneck

Ulrich Pleitgen in der Rolle des Autors und Malers Mark Gorman
© WDR/Sibylle AnneckUlrich Pleitgen in der Rolle des Autors und Malers Mark Gorman
© WDR/Sibylle Anneck



PRODUKTIONS- UND SENDEDATEN

Westdeutscher Rundfunk 2012


Erstsendung: 22.05.2012 | 53'48


REZENSIONEN

Norbert Schachtsiek-Freitag: Demontage eines Idols. In: Funkkorrespondenz 08.06.2012. S. 28.


Darstellung: