ARD-Hörspieldatenbank


Originalhörspiel



Chris Ohnemus

Nicht genug


Komposition: Thom Kubli

Technische Realisierung: Gertrudt Melcher; Jens Peter Hamacher; Jean Sczymczak

Regieassistenz: Pia Frede


Regie: Martin Zylka

Familientreffen sind eine heikle Angelegenheit: Eltern und Kinder an einem Tisch - wie früher und doch auch nicht. Denn in der Regel führen die Kinder ihr eigenes Leben fernab der Eltern. So auch Beate. Jetzt fährt die verheiratete Mutter einer Tochter im Zug quer durch die Republik: vom östlichen Norden zum südlichen Westen, um ihre Eltern zu besuchen - der Vater liegt im Sterben.

Chris Ohnemus fängt anrührend, ohne jedes Pathos, die letzten Stunden einer Tochter-Vater-Beziehung ein. Dabei erzählt sie auch von der Macht der Erinnerungen, auf die wir trotz aller Unsicherheit angewiesen sind, wenn geliebte Menschen von uns gehen.

Chris Ohnemus, 1964 geboren, studierter Germanistik, Theaterwissenschaft und Philosophie und Theater-Dramaturgie. Heute lebt sie als Autorin in Berlin: Sie schreibt Drehbücher, Übersetzungen, Hörspiele und Theaterstücke, u.a. „Mein Liebling bist Du. Ein Schreckensfetzen“ (Uraufführung im Saarländisches Staatstheater, von DKultur u. SR realisiert, Hörspiel des Monats 2/98). Für den SR schrieb sie: „Sicher ist sicher“ (2006), „Wer’s glaubt, wird selig“ (2009, mit RB, zweiter Platz beim ARD Online-Award) und „Rette sich, wer kann“ (2011, mit RB), außerdem: „Ein Zeichen von Großzügigkeit“ (mit RB/WDR 2013).

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Mitwirkende

SprecherRolle/Funktion
Christina GroßeBeate
Katja Ruppenthal

Musiker: Valentin Butt (Bayan)

 


 


Hörspiel aktuell


PRODUKTIONS- UND SENDEDATEN

Saarländischer Rundfunk 2014


Erstsendung: 19.10.2014 | 48'22


AUSZEICHNUNGEN

Robert-Geisendörfer-Preis 2015 an Chris Ohnemus (Buch) und Martin Zylka (Regie)


REZENSIONEN

Rafik Will: Nähe und Distanz. In: Funkkorrespondenz, Nr. 45 vom 7.11.2014, S. 33. | Diemut Roether: Etwas wird bleiben. In: epd medien vom 25.9.2015, S. 3.


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