ARD-Hörspieldatenbank

Hörspielbearbeitung, Kinderhörspiel



Michael Gerard Bauer

Nennt mich nicht Ismael! (1. Teil)


Vorlage: Nennt mich nicht Ismael! (Don't call me Ismael!) (Roman)

Sprache der Vorlage: englisch

Bearbeitung (Wort): Andreas Sauter

Komposition: Sabine Worthmann

Regie: Nicole Paulsen

Ismael kommt auf das St. Daniels-College, und vom ersten Tag an wird ihm sein Name, den er von seinem durchgeknallten Vater nach einer Figur aus Moby Dick bekommen hat, zum Verhängnis: Der gefürchtete Schulrowdy Barry Bagsley macht ihm mit seiner Bande von Neandertalern das Leben zur Hölle. Ismaels Minderwertigkeitskomplex wuchert. Er will nur noch eines: den Mund halten, sich wegducken. Bis ein neuer Mitschüler die Klasse betritt: James Scobie. Dessen freakiges Aussehen und Verhalten machen ihn zum Opfer schlechthin – keiner eignet sich wie er für Barrys gemeine Attacken. Doch Scobie besitzt magische Fähigkeiten: Seit einer lebensbedrohlichen Gehirntumor-Operation hat er vor nichts und niemandem mehr Angst, und er beherrscht die Macht der Sprache. Unterstützt von Miss Tarango, der weltbesten Lehrerin mit den süßesten Wangengrübchen, gründet Scobie an der Schule einen einmaligen Debattierclub: Neben ihm und Ismael treten diesem – eher aus Versehen – drei weitere Nerds bei. Orazio Zorzotto, der »Razzman«: ein hyperaktiver Dauersprücheklopfer mit dem Herz am rechten Fleck, selbsternannter Frauenheld und »Meister der Lihiebe«. Ignatius Prindabel: ein hochaufgeschossener weltfremder Naturwissenschafts- und Technik-Freak, ein wandelndes Lexikon aus Zahlen, Fakten und Formeln mit eklatanten sozialen Defiziten. Und Bill Kingsley: ein dicker Außenseiter, der sich ausschließlich in Fantasy- und Science-Fiction-Welten zuhause fühlt. Unter Scobies intellektueller Führung kämpft der Chaos-Club für seine Schule um die Debattiermeisterschaft – und windet sich durch sämtliche Dramen der Pubertät. Aus einer hoffnungslosen, verschrobenen Zufallsgemeinschaft von Losern wird eine phänomenale, verschworene Bruderschaft aus fünf wahren Freunden. Die Macken und Defizite jedes einzelnen ergeben im Zusammenspiel als Team ein unschlagbares Ganzes. Als die »Fabelhaften Fünf« werden die Freunde am Ende von Miss Tarango in die Welt entlassen. 

Michael Gerard Bauer, geboren 1955 im australischen Brisbane, wo er heute noch lebt. Er arbeitete zunächst viele Jahre als Englischlehrer, bis er mit seinem Debütroman »Running Man« mit internationalen Preisen bedacht wurde. Die »Ismael«-Trilogie wurde ebenfalls zu einem vielfach preisgekrönten Welt-Bestseller. Bauer unterrichtet nebenbei nach wie vor Englische Literatur.

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Mitwirkende

SprecherRolle/Funktion
Julian GreisIsmael
Henning NöhrenRazza
Max MauffPrindabel
Jens BohnsackScobie
Sebastian UrzendowskyKingsley
Bettina KurthMiss Tarango
Vincent KrügerBarry Bagsley
Jens WintersteinMr. Barker
Valentin MirowDanny
Christoph KrolDoug
Andreas SchmidtRonny "Der Rote" Leseur (Ismaels Vater)
Joschi ZeilingerMarty

Ensemble: Theater-AG des Gymnasiums Hohenbaden, Jugendclub des Theaters Baden-Baden

 


Henning Nöhren spricht die Rolle des Razza. | © SWR/Monika Maier

Henning Nöhren spricht die Rolle des Razza. | © SWR/Monika Maier

Henning Nöhren spricht die Rolle des Razza. | © SWR/Monika Maier
Julian Greis in der Rolle des Ismael | © SWR/Monika Maier
Max Mauff als Prindabel | © SWR/Monika Maier
Jens Bohnsack in der Rolle des Scobie | © SWR/Monika Maier
Julian Greis als Ismael, Max Mauff als Prindabel, Henning Nöhren als Razza, Sebastian Urzendowsky als Kingsley und Jens Bohnsack als Scobie (v.l.)© SWR/Monika Maier

Julian Greis als Ismael, Max Mauff als Prindabel, Henning Nöhren als Razza, Sebastian Urzendowsky als Kingsley und Jens Bohnsack als Scobie (v.l.)© SWR/Monika MaierJulian Greis als Ismael, Max Mauff als Prindabel, Henning Nöhren als Razza, Sebastian Urzendowsky als Kingsley und Jens Bohnsack als Scobie (v.l.)© SWR/Monika Maier



PRODUKTIONS- UND SENDEDATEN

Südwestrundfunk 2015


Erstsendung: 04.04.2015 | SWR2 | 79'00


CD-Edition: Hörcompany 2015


AUSZEICHNUNGEN

AUDITORIX-Hörbuchsiegel 2016 für die CD-Edition


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