ARD-Hörspieldatenbank

Originalhörspiel, Hörbild



Wolfgang Hildesheimer

Das Ende kommt nie


Komposition: Siegfried Franz

Redaktion: Alfred Andersch

Technische Realisierung: Wilhelm Hagelberg; Rudolf Bels

Regieassistenz: Joachim Hoene


Regie: Gert Westphal

Die Idee: Natürlich die Angst vor der Gefahr, die die Zukunft in sich birgt und sich durch Zeichen ankündigt. Die Einwohner eines Hauses erhalten einen behördlichen Räumungsbefehl, der entscheidende Tag läßt auf sich warten, die Angst der Ungewißheit steigert sich ins Ungeheuerliche. An der Existenz der vorgeführten Figuren ist nicht zu zweifeln, doch ähneln sie Marionetten: Sie haben Arme und Beine,a ber es ist, als könnten sie selbst keinen Gebrauch davon machen und müßten am Platz verharren wie Puppen in ihrer Hutschachtel. Sie haben nicht die Sterbensangst nach dem Leben, sondern ein gewaltiges Unbehagen, mit ihm konfrontiert zu werden. (Aus einer zeitgenössischen Rezension)

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Mitwirkende

SprecherRolle/Funktion
Dietrich HaugkRoehrich
Helmut PeineBeamter v.d. Baubehörde
Carl VoscherauVogler
Eva FiebigFrau v. Goliath
Irmgard Harder-DeppischFranziska
Robert MeynDoktor Brun
Kurt JungAlbert
Marga MaasbergFrau Vogler
Hans FitzeMann

Musiker: Gerhard Gregor (Orgel)

 


 

Hörspiel aktuell


PRODUKTIONS- UND SENDEDATEN

Nordwestdeutscher Rundfunk 1952


Erstsendung: 17.06.1952 | 45'31


Darstellung: