ARD-Hörspieldatenbank

Hörspielbearbeitung



Max Frisch

Mein Name sei Gantenbein (1. Teil der zweiteiligen Fassung)


Vorlage: Mein Name sei Gantenbein (Roman)

Bearbeitung (Wort): Rudolf Noelte


Regie: Rudolf Noelte

Ein Mann liegt im Hospital mit verbundenen Augen – lange Zeit. Er hat einen Unfall gehabt, es besteht keine Lebensgefahr, "nur" die Gefahr, daß er sein Augenlicht verliert. Er kann sprechen; er kann hören; er kann denken, was er will und er denkt ... Eines Morgens wird der Vernband gelöst, und er sieht, daß er sieht, aber er schweigt; er sagt nicht, daß er sieht. Und er stellt sich vor: sein Leben fortan, indem er den Blinden spielt; sein Umgang mit Menschen, die nicht wissen, daß er sieht; seine gesellschaftlichen und beruflichen Möglichkeiten dadurch, daß er nie sagt, was er sieht - ein Leben als Spiel, seine Freiheit kraft eines Geheimnisses. Max Frisch behandelt in diesem Roman ein Zentralthema seines Werks: das Problem der Identität, die schwierige Beziehung zwischen Wirklichkeit und Erfindung.

Das Sendedatum bezieht sich auf die Erstausstrahlung der zweiteiligen Fassung beim Südwestfunk.

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Mitwirkende

SprecherRolle/Funktion
Robert FreitagGantenbein
Dagmar AltrichterLila
Miriam SpoerriCamilla Huber
Anne-Marie Blanc
Margit Rainer
Selma Urfer
Friedrich Maurer
Herbert Mensching
Alfred Schlageter


 

Quellen zum Hörspiel - © DRA/Michael Friebel


PRODUKTIONS- UND SENDEDATEN

Bayerischer Rundfunk / Südwestfunk 1967

Erstsendung: 25.02.1967 | 107'29


Darstellung: