ARD-Hörspieldatenbank


Hörspiel



Werner Cee

Territorien


Vorlage: Zitaten und Auszügen

Bearbeitung (Wort): Werner Cee

Komposition: Michael Wertmüller, Werner Cee

Technische Realisierung: Martin Eichberg


Regie: Werner Cee

„In dem Augenblick, da ihn das Blitzlicht traf, hatte er aufschäumende Nebel von schwarzen oder grauen Hieroglyphen zu sehen geglaubt, ein Schneegestöber von Buchstaben, das sich herabsenkte wie Brandqualm.“ In der radikalen Freiheit von Wolfgang Hilbigs Dichtung scheinen Bilder auf, die Werner Cee als Ausgangsmaterial für ein intensives Klangexperiment dienen. Im Wechselspiel zwischen seiner Komposition und Michael Wertmüllers energetischem Schlagzeugspiel werden die Texte selbst zu Klängen. Eben noch mitgerissen von einem lärmenden Chaos, scheinen sie im nächsten Moment als Treibgut unter dem lichten Spiegel einer Wasseroberfläche auf, ganz so, als ob nichts gewesen wäre.

Werner Cee, geboren 1953 im hessischen Friedberg, ist Komponist, Klangkünstler, Hörfunkautor und Regisseur. Er studierte Malerei, arbeitete als bildender Künstler und war in der Rockmusikszene aktiv. In den letzten zwanzig Jahren sind mehrere akustische Großprojekte entstanden. Werner Cee schafft Verbindungen zwischen visueller und akustischer Kunst. Für „Winterreise“ (HR 2010) erhielt er den Prix Italia. Zuletzt: „KLIMA|ANLAGE“ (DKultur 2016), eine begehbare Hörinstallation zur Verklanglichung von Klimadaten, und „Gesänge des Charon“ (Dlf Kultur/HR 2017).

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Mitwirkende

Sprecher
Isabel Karajan

Musiker: Werner Cee

 


 


Quellen zum Hörspiel - © DRA/Michael Friebel


PRODUKTIONS- UND SENDEDATEN

Deutschlandradio 2019

Erstsendung: 03.10.2019 | Deutschlandfunk Kultur | ca. 80'00


Darstellung: