ARD-Hörspieldatenbank


Hörspielbearbeitung



Georg Büchner

Dantons Tod


Vorlage: Dantons Tod (Schauspiel)

Bearbeitung (Wort): Christian Boehme

Komposition: Karl Sczuka

Regie: Christian Boehme

Danton kommt aus dem reichen Bürgertum. Ehrgeiz treibt ihn in die Nähe von Robespierre, Marat und Camille Desmoulins. 1791 übernimmt er das Amt des stellvertretenden Prokurators der Pariser Kommune. Während Robespierre ein Moralist und nüchterner Doktrinär ist, liebt Danton das Leben und das Vergnügen. Er ist überheblich und äußert sich geringschätzig über frühere Mitstreiter. Im Verlauf der Zeit wird der Gegensatz zwischen Danton und Robespierre immer stärker. Danton wendet sich der gemäßigten Linie zu und wirft Robespierre, daß er die Französische Revolution zu einer Schlachtbank mache, auf der jeder hingerichtet werde, der von seinen Ideen abweiche. Kurze Zeit später wird Danton verhaftet. und macht ihm den Prozeß. Auf dem Weg zur Hinrichtung fährt der Karren am Haus von Robespierre vorbei. Danton ruft ihm zu: In drei Monaten sehen wir uns wieder. Danton behält recht: Drei Monate te später fällt auch der Kopf von Robespierre und verhilft Dantons gemäßigter Richtung, der Gironde, zum Sieg (s. Kindlers Literaturlexikon).

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Mitwirkende

SprecherRolle/Funktion
Alexander GollingDanton
Rudolf BechmannCamille
Alois GargRobespierre
Christian BoehmeSt. Just
Stephanie WiesandJulia
Otti SchützMarion
Irmgard WeyratherLucile
Günther Vulpius1. Gemässigter
Karl Arnold2. Gemässigter
Walter Kiesler1. Bürger
Hanns Bernhardt2. Bürger
Bernd Schorlemer3. Bürger
Wolfgang Regentrop4. Bürger
Heinz Schimmelpfennig5. Bürger
Elisabeth Hagemann1. Bürgersfrau
Ursula Zache2. Bürgersfrau
Ernst SladeckSimon
Claire RueggWeib
Arno EbertLegendre
Ernst JägerFouquier
Wolfgang von RotbergHerrmann
Ludwig BaschangPräsident des Konvents
Heinrich BertschSchliesser
Arnold GrassnerTrommler


 


Hörspiel aktuell


PRODUKTIONS- UND SENDEDATEN

Südwestfunk 1948


Erstsendung: 09.11.1948 | 64'35


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