ARD-Hörspieldatenbank


Originalhörspiel, Dokumentarhörspiel



Hanna Krall

Berichte

übersetzt aus dem Polnischen


- 1. Teil: Worte für drei Tage (Oktober 1956) - 2. Teil: Aussicht aus dem Fenster (Juni 1976) - 3. Teil: Die Menschen sind vielleicht nicht schlecht (August 1980)


Übersetzung: Carl Horst Hiller

Bearbeitung (Wort): Werner Klippert

Regie: Götz Naleppa

Dem journalistischen Hörspiel "BERICHTE" liegen drei Gespräche zugrunde, die Hanna Krall mit drei Personen durchgeführt hat, deren Leben und Schicksal sie wichtig und für das heutige Polen repräsentativ gefunden hat. Das erste Gespräch ist ein Bericht vom Treffen mit Leszek Gozdzik, einem Arbeiteraktivisten und Arbeiter von Zerán, der größten polnischen Autofabrik, mit einem Mann, der eine wichtige und markante Rolle in der Machtergreifung von Wladyslaw Gomulka im Jahre 1956 gespielt hat. Gozdzik war der 1. Sekretär der Parteiorganisation der Warschauer Autofabrik. Heute ist er Fischer. Der nächste Held ist ehemaliger 1. Sekretär des Woiwodschaftskomitees der PVAP in Radom, ein Mann, der 1976 als höchster Vertreter der Behörden ein Gespräch mit der empörten, Gerechtigkeit fordernden Arbeitermenge, die das Komiteegebäude stürmte, unternehmen mußte. Die dritte, Anna Walentynowicz, gehört heute zu den populärsten Personen in Polen. Frau Anna, denn so wird sie genannt, nicht nur in der Solidarnosc, wo sie neben Walesa zu den Führenden gehört, ist eben diese Person, deren Entlassung im August 1980 direkter Grund zum Streik in der Werft war.

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Mitwirkende

SprecherRolle/Funktion
Brigitte Röttgers(Reporterin (Hanna Krall)
Rainer PigullaFischer (Leszek Gozdzik)
Edgar OttParteisekretär (Janusz Prokopi)
Charlotte JoeresKranführerin (Anna Walentyno)
Gunter Cramer1. Sprecher
Brigitte Dryander2. Sprecher


 


Hörspiel aktuell


PRODUKTIONS- UND SENDEDATEN

Saarländischer Rundfunk / Südwestfunk / Süddeutscher Rundfunk 1981


Erstsendung: 26.11.1981 | 78'40


Darstellung: