ARD-Hörspieldatenbank


Hörspiel



Ronald Steckel

Das Allergewöhnlichste war mir immer das Allerzweifelhafteste

Der Gegenstand dieses Hörspiels ist der Alltag. Eine Woche Alltag in Berlin, im Sommer, erlebt von acht Menschen. Alltag, das Allergewöhnlichste. Ein Sonnenaufgang auf dem Teufelsberg, früh, bevor alle zur Arbeit gehen. Eine Fahrt mit der U-Bahn, nach Frohnau, ein Arbeitstag in Moabit, ein Einkauf in Kreuzberg, ein Selbstgespräch in Wilmersdorf. Ein gemeinsames Essen und viele Gedanken, viele Musiken, viele Gespräche. Alltag, das Allergewöhnlichste. Wie nehmen wir ihn wahr? Hören wir das Unausgesprochene in den Gesprächen, in den Stimmen, die von Kaffee sprechen, vom Religionsunterricht, von Träumen und von Kollektivschuld? Können wir fühlen, wie es um die Menschen steht, die sich in diesen Stimmen äußern? Alltag, das Allergewöhnlichste, in Wirklichkeit ein Labyrinth von Klängen und Gefühlen, von Stimmen und Gedanken. Grundlage für die Realisation dieses Hörspiels war ein improvisatorisches Szenario. Die Texte, in denen Gedanken der Beteiligten zum Ausdruck kommen, wurden während der Arbeit geschrieben. Die Mischung wurde von allen Beteiligten gemeinsam erarbeitet.

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Mitwirkende

 


Hörspiel aktuell


PRODUKTIONS- UND SENDEDATEN

Sender Freies Berlin 1981


Erstsendung: 09.01.1982 | 54'31


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