ARD-Hörspieldatenbank


Hörspielbearbeitung, Mundarthörspiel



Heinrich Schmidt-Barrien

Betty von Bargen


Sprache des Hörspiels: niederdeutsch


Vorlage: Von Leewen un Dood (Theaterstück)

Bearbeitung (Wort): Eberhard Freudenberg

Regie: Eberhard Freudenberg

Der Autor setzt sich auch hier wieder mit einem tief menschlichen Problem auseinander: Die Frage, die unsere Zeit bewegt, nämlich, ob wir ungeborenes Leben töten dürfen, tritt in ihrer ganzen Schwere an das elternlose Mädchen Betty von Bargen heran. In einer tiefen Liebe auf das Unwürdigste enttäuscht und im Stich gelassen, sieht sie nun auch noch die armselige Existenz, die sie sich hat aufbauen können, in Gefahr. Eilfertige Ratschläge erreichen sie: In einer einzigen Stunde kann sie aller Schwierigkeiten ledig werden. Betty ahnt aber, daß sie in dieser einen Stunde mehr zerstören kann als das, was sie hergeben müßte, und schließlich findet sie in dem alten Fischer Simon Schöll den Menschen, der ihr mit rührender Unbeholfenheit, aber mit warmem Herzen und einem tiefen Wissen um die größeren Zusammenhänge die Kraft verleiht, dem Leben gegenüber ehrlich zu bleiben und zu allem, was ihr widerfahren ist, von ganzem Herzen ja zu sagen.

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Mitwirkende

SprecherRolle/Funktion
Elsbeth KwintmeyerBetty von Bargen
Erika RumsfeldCäcilie Peimanns
Ruth BunkenburgMinna Peimanns
Ferdinand ZeisnerHermann Kollhoff
Georg GläsekerSimon Schöll
Hans Joachim SchenckKorl Amann


 


Hörspiel aktuell


PRODUKTIONS- UND SENDEDATEN

Radio Bremen 1954


Erstsendung: 01.02.1954 | 45'13


Darstellung: