ARD-Hörspieldatenbank


Hörspiel



Carlos Cerda

Calanda


Regie: Bernd Lau

Merkwürdige und grausame Dinge passieren in den Diktaturen der Welt, jeden Tag wächst die Zahl ihrer Opfer wie anmesty international beIegt: Menschen verschwinden, werden gefoltert, ins Exil gezwungen, bedroht und durch Zensur und staatliche Öffentlichkeit entmündigt. Der chilenische Autor Carlos Cerda verweist in seinem neuen Hörspiel auf diese alltäglichen Verletzungen der Menschenrechte, ohne sie dokumentarisch nachzuzeichnen. Seine ErzähIweise steht in der Tradition der lateinamerikanischen Literatur, die das Wahrscheinliche durch das UnwahrscheinIiche darstellt. So kann man die Geschichte des Journalisten Garces, der das Schicksal seines verschwundenen Vaters aufkIären möchte und dabei auf eine seltsame Krankheit trifft, als politische Parabel verstehen.

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Mitwirkende

SprecherRolle/Funktion
Christian BrücknerGarces
Hanns ZischlerRobles
Sabine SinjenMaria
Horst BollmannNicomedes
Hans MadinFilipo
Andreas ThieckNachrichtensprecher
Monica BielensteinWerbestimme


 


Hörspiel aktuell


PRODUKTIONS- UND SENDEDATEN

Sender Freies Berlin 1984


Erstsendung: 19.02.1985 | 47'30


Darstellung: