ARD-Hörspieldatenbank


Hörspiel



Michéle Angot

Am Strand von Malibu


Übersetzung: Maria Frey

Regie: Heinz Wilhelm Schwarz

Der verträumte Gaston Lanzac aus der Provinzstadt Libourne soll nach dem Wunsch seines streng-bürgerlichen Vaters dessen Nachfolger als vereidigter Kunsttaxator und Auktionator werden und zu diesem Zweck ein Jurastudium in Paris absolvieren. Paris lockt den jungen Gaston, nicht aber das Studium, und so nimmt es kein Wunder, daß Gaston, der sich den poetisch klingenden Namen Rodolphe zugelegt hat, sein juristisches Examen verhaut. Als Haustierbetreuer verdingt er sich daraufhin bei einer verarmten, alten Dame, die zur Regelung einer Erbschaftsangelegenheit für einige Wochen verreisen muß. Ihr gesteht er seine Vorliebe für die alte Zeit des Stummfilmes und für das Tanzen, eine Vorliebe, die die alte Dame mit ihm teilt. Allein in ihrer Wohnung, fallen Gaston alias Rodolphe eine Menge alter Fotografien in die Hände, die von berühmten Künstlern der Stummfilmzeit stammen und Widmungen an eine "Gerdie Grandy" tragen. Wer ist diese "Gerdie Grandy"? Je mehr der junge Mann diesem Geheimnis nachspürt, desto größer werden die Zweifel an seiner eigenen Identität. Mit "Ein Abend in Malibu" hat Michéle Angot, die seit 1955 regelmäßig für Funk und Fernsehen arbeitet, ein modernes Märchen geschrieben, das, verankert in der Persönlichkeit eines jungen Mannes von heute, die romantisch verklärten Hollvwoodjahre von damals neu belebt.

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Mitwirkende

 


Hörspiel aktuell


PRODUKTIONS- UND SENDEDATEN

Westdeutscher Rundfunk 1985


Erstsendung: 14.04.1985 | 50'40


Darstellung: