ARD-Hörspieldatenbank


Hörspiel



Hüseyin Erdem

Das Feuer wird nie erlöschen


Komposition: Sümeyra Cakir

Regie: Hein Bruehl

Der König Dcemschied Schach ist ermordet worden, sein Mörder Dehak hat sich die Königskrone aufgesetzt. Er führt eine Terrorherrschaft, um seine Macht zu stabilisieren. Nachdem er auch seinen Vater hat köpfen lassen, wachsen Dehak Schlangenköpfe aus den Schultern heraus, Zeichen des Bösen in ihm. Der König leidet furchtbare Qualen. Da bietet Satan seine Hilfe an und rät dazu, den Schlangen jeden Tag die Gehirne von zwei jungen Menschen beiderlei Geschlechts zum Fraß zu geben. Noch größerer Terror breitet sich aus. Angesichts dieses Leides beschließen die Henker, jeden Tag heimlich einem Menschen die Freiheit zu schenken, die Geretteten sollen in die Berge ziehen. "Der Tag kam, da waren die Menschen in den Bergen unzählbar. Man hat sie Kurden genannt." Das Hörspiel, das diese Geschichte von einzelnen Personen und einem Chor der Weisen in rhapsodischem Ton berichten und kommentieren läßt, ist eine poetische Klage der Kurden gegen die ewige Wiederkehr der Tyrannei ihrer Könige. Es ist Teil der Sendung "Die Welt ist eine Rose..." über die Kultur der Kurden allgemein, in der, verklammert durch ein Gespräch zwischen Günter Wallraff und dem im Exil lebenden kurdischen Märchenerzähler, Lehrer und Schriftsteller Hüseyin Erdem sowie dem Bremer Wissenschaftler Klaus Liebe-Harkort, Informationen über die Kunst und Politik des Landes gegeben und Prosa, Lyrik und Geschichten vorgestellt werden.

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Mitwirkende

Sprecher
Rolf Becker
Wolfgang Schwalm
Hille Darjes
Hüseyin Erdem
Werner Eichhorn
Herbert Weissbach
Helmut Brasch
Ermine Erdem
Erich Schaffner
Heide Simon
Marga Maria Werny
Ursula von Reibnitz
Marianne Rogée
Brigitte Wanninger
Volker Niederfahrenhorst
Wolfgang Rüter
Erika Skrotzki
Anke Tegtmeyer
Wolfgang Forester
Matthias Haase
Marianne Lochert
u.a.

Henk Musiker: Welling, Heike Michaelis, u.a.

 


Hörspiel aktuell


PRODUKTIONS- UND SENDEDATEN

Westdeutscher Rundfunk 1986


Erstsendung: 13.12.1986 | 48'15


Darstellung: