ARD-Hörspieldatenbank


Hörspielbearbeitung



Federico García Lorca

Bernarda Albas Haus

Frauentragödie in spanischen Dörfern


Vorlage: La Casa de Bernarda Alba (Theaterstück)

Sprache der Vorlage: spanisch

Übersetzung: Enrique Beck

Bearbeitung (Wort): Gert Westphal, Leopold Ahlsen

Komposition: Tibor Inczedy

Regie: Walter Ohm

Die strenge Witwe Bernarda führt ihr männerloses Haus wie ein Kloster. Ihre ältere Tochter, Augustias, fast 40, stammt aus erster Ehe und verfügt über eine beträchtliche Erbschaft. Die jüngere Tochter, Adela, ist 20 und ebenso liebeshungrig wie Augustias. Die Tragödie nimmt ihren Lauf, als der junge Pepe el Romano mit der älteren, reichen Augustias flirtet, sich aber mit der jüngeren Adela ein heimliches Liebeslager im Stall einrichtet - ein Zustand, der in Bernarda Albas Haus keinesfalls geduldet werden kann. Adela wehrt sich gegen die übermächtige Mutter, aber ihre große Sehnsucht endet tödlich.

Federico García Lorca (1898-1936) studierte Philosophie, Literatur und Jura in Granada und Madrid. Nach Reisen in die USA und Kuba gründete er 1931 gemeinsam mit Eduardo Ugarte die Studentenbühne "La Barca", mit der er durch die Provinz zog und spanische Klassiker, aber auch eigene Stücke spielte. Wegen seines Engagements für die Republikaner im Spanischen Bürgerkrieg wurde er 1936 verhaftet und ohne Urteil erschossen.

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Mitwirkende

 


Hörspiel aktuell


PRODUKTIONS- UND SENDEDATEN

Bayerischer Rundfunk 1957


Erstsendung: 25.03.1958 | 82'27


CD-Edition: Noa Noa Verlag 2014


Darstellung: