ARD-Hörspieldatenbank


Kurzhörspiel



Willy H. Thiem

Beobachtungen im ideologiefreien Raum


- Pseudonym - Anonym - Nachklänge


Regie: Ulrich Lauterbach

Das Hörspiel besteht aus, drei formal und inhaltlich sehr unterschiedlichen Szenen, die in ihrer Problematik jedoch genau aufeinander bezogen sind. "Die Thematik ist im Spannungsfeld zwischen Selbstbehauptung und den sicher neuerdings immer mehr einschränkenden Möglichkeiten zur Selbstentfaltung angesiedelt. Die Szenen wollen das Phänomen der Selbstzensur anschaulich machen - jene voreilige, durch nichts Zwingendes veranlaßte Resignation, die oft bereits einsetzt, noch ehe äußerer Einfluß oder gezielter Zwang überhaupt zur Wirkung kam. Im Umgang mit Texten werden plötzlich Hemmungsschranken deutlich. Selbstzensur löscht Adjektive, verflacht Verben oder legt plötzlich Distanz zwischen den Text und seinen Urheber. Diese defensive Haltung gefährdet heute jeden von uns. Ihre zunehmende Verbreitung gefährdet die Freiheit. Das Hörspiel versucht, die allgemeinen Tendenzen zur Resignation auffällig und ihre kleinen und großen Gründe deutlich zu machen." (Willy H. Thiem)

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Mitwirkende

SprecherRolle/Funktion
Ilse NeubauerZitatgeberin
Jürgen von PawelszZitatgeber
Charles WirthsEr, Karl Rissmann, Schriftsteller
Antje HagenSie, Christa, seine Frau
Oswald DöpkeEs, Freddie, deren Junge
Hans QuestEin Fremdenführer
Ilona WiedemTagesrest eins/Sie
Alexander KerstTagesrest zwei/Er


 


Hörspiel aktuell


PRODUKTIONS- UND SENDEDATEN

Bayerischer Rundfunk 1977


Erstsendung: 21.04.1978 | 49'10


Darstellung: