ARD-Hörspieldatenbank


Hörspielbearbeitung



C. D. Payne

Crazy Times - Die Tagebücher des Nick Twisp (1. Teil)


Vorlage: Crazy Times - Die Tagebücher des Nick Twisp (Roman)

Sprache der Vorlage: amerikanisch

Übersetzung: Angelika Bardeleben

Bearbeitung (Wort): Peter Liermann

Komposition: Gerd Bessler

Regie: Oliver Sturm

Nick über Nick: "Mein Name ist Nick. Vielleicht wird man mich eines Tages, wenn ich ein richtiger Gangster geworden bin, Nick, der Draufgänger, nennen. Ich bin vierzehn Jahre alt (fast), wohne in Oakland, einer großen, verschlafenen Stadt gegenüber der Bucht von San Francisco und schreibe dies in der ständig bedrohten Privatsphäre meines Zimmers. Für meine Mutter ist Klopfen nämlich etwas, was auf dem Kopf des eigenen Kindes stattfindet, nicht an seiner Tür. Mein Familienname, den ich hasse, ist Twisp. Selbst John Wayne zu Pferde würde weibisch wirken, wenn er diesen Namen aussprechen müsste. Sobald ich einundzwanzig bin, werde ich ihn gegen etwas Männlicheres eintauschen. Augenblicklich neige ich zu Dillinger. 'Nick Dillinger', ich glaube, das drückt genau das richtige Maß an behaarter Männlichkeit aus. Ich bin ein Einzelkind, mal abgesehen von meiner großen Schwester Joanie. Was Sie außerdem über mich wissen sollten, ist, dass ich sexbesessen bin."

C. D. Payne, geboren 1949 in Akron in Ohio, machte 1971 seinen Abschluss am Havard College. Er lehrte Medizin am London Hospital Medical College und arbeitete danach vor allem als Allgemeinmediziner in verschiedenen Krankenhäusern. Derzeit ist er als Prüfer für forensische Medizin und als Forscher, Autor und Lektor tätig. C. D. Payne heißt eigentlich Dr. Jason Payne-James, ist verheiratet und lebt in San Francisco.

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Mitwirkende

 


Hörspiel aktuell


PRODUKTIONS- UND SENDEDATEN

Südwestrundfunk 2000


Erstsendung: 04.12.2000 | 26'05


CD-Edition: Der Audio Verlag 2001


AUSZEICHNUNGEN

CD des Monats Januar 2002 (IfaK, Institut für angewandte Kindermedienforschung Stuttgart)


REZENSIONEN

Frank Olbert: In: Frankfurter Allgemeine Zeitung. 01.12.2000. S. 55. | Christian Hörburger: In: Funk-Korrespondenz. 48. Jahrgang. Nr. 51-52. 22.12.2000. S. 42.


Darstellung: