ARD-Hörspieldatenbank


Hörspielbearbeitung



Marius von Mayenburg

Das kalte Kind


Vorlage: Das kalte Kind (Theaterstück)

Bearbeitung (Wort): Beate Andres

Komposition: Thomas Leboeg

Regie: Beate Andres

Sie sind alle um die 30 und treffen sich im Szenecafé "Polygam": Silke und Werner, die Eltern des kalten Kindes, dem weder Haare noch Zähne wachsen; ihr Freund Johann, für den alle Frauen "Kotzfrauen" sind, da sie ihn immer nur an Melanie erinnern, die ihn abblitzen ließ - und Lena, die sich vor Vati und Mutti in die Damentoilette geflüchtet hat. Johann rettet Lena aus den Fängen des Exhibitionisten Henning, für den sich bald schon ihre kleine Schwester Tine interessiert. Es folgen eine Hochzeit und ein Todesfall. "Das kalte Kind" knüpft an Brechts "Kleinbürgerhochzeit" und Canettis "Hochzeit" an: Eine schwarze Komödie über die Institution Ehe, mit der immer noch Staat gemacht werden soll, deren gesellschaftlicher Nutzen aber längst verspielt scheint.

Marius von Mayenburg, geboren 1972 in München, studierte an der Hochschule der Künste in Berlin. Für sein Stück "Feuergesicht" erhielt er 1998 den Preis der Frankfurter Autorenstiftung und den Kleist-Förderpreis. Seit 1999 ist er als Dramaturg und Hausautor an der Berliner Schaubühne tätig. "Das kalte Kind" wurde dort im Dezember 2002 uraufgeführt.

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Mitwirkende

 


Hörspiel aktuell


PRODUKTIONS- UND SENDEDATEN

Südwestrundfunk 2003


Erstsendung: 29.01.2004 | 54'25


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