ARD-Hörspieldatenbank


Mundarthörspiel



Wolfgang Gerth

Annerwiägenhen


Sprache des Hörspiels: niederdeutsch



Regie: Wolfram Rosemann

Eegentlicks häwt de beiden Aollen in iähr Liäben nich viell guede Dage kannt, sind nienich van de "geringen Lüde" wegkuemen. Nu säöllt se äs de lesten Inwüehers uttrecken ut düt lierige Hus, äher dat et afrietten wäd. Bi't Rümen un Packen kümp iähr dat Trüggedenken an verlieddene Tieden, wo se mehrst bloß dat Naidigste haren, wao knapp en Utkuemen was met dat, wat harinkamm: tweemaol Krieg, äs't Geld kaputtgonk, arbeitslaus. Wisse, se häwt auk männige van all de lütken Feihlers makt, de een so mäck, aower swäörer häwt se lieden moßt unner de grauten Feihlers, wecke de annem, ansunners "De-dao-buoben", moken. Nao all dat Van-vüörn-anfangen - vergiewsk, äs et ümmer bliewwen is - no ees wier anfangen, no eemaol wier de Mauen upkrempen, dat steiht äs en üöwergraut Drühen vüör iähr. Se sind to aolt nu, to mö'e. Un dat Umpuorten van dao, wo'm baoll füftig Jaohr huset hät, in de niee Wuehnung, wietaf, wo kineen den Naichsten kennt, wo nicks wiß is un aoltvertrut, geiht üöwer iähr Küennen. Män en afsunnerlick Bemöten läött iähr upwaken. (Pressetext)

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Mitwirkende

SprecherRolle/Funktion
Bernhard FreheGustav
Hanni Fockele-GrollmesEmmi
Erika UssatSigrid


 


Quellen zum Hörspiel - © DRA/Michael Friebel


PRODUKTIONS- UND SENDEDATEN

Westdeutscher Rundfunk 1974

Erstsendung: 23.01.1975 | 51'55


Darstellung: