ARD-Hörspieldatenbank


Originalhörspiel, Science Fiction-Hörspiel



Matthias Scheliga

Amnesia


Dramaturgie: Gabriele Bigott

Regie: Jürgen Dluzniewski

Das Leben der Menschen im Jahre 2400 in "Amnesia" läuft scheinbar normal, sie verlieren zwar mehr und mehr ihr eigenes Gedächtnis, doch dafür haben sie einen Hauscomputer, der ihnen ihren Alltag und ihre Lebensplanung diktiert. Und es gibt die alles beherrschende gigantische Bibliothek, in der alles Wissen und jegliche menschliche Äußerung festgehalten und archiviert wird. Dort bekommt die junge Tide Undal einen neuen Job und lernt einen Mann kennen, ihren Kollegen Garlund, der sie ihr ruhiges, fremdgesteuertes Leben in Frage stellen lässt. Sie findet heraus, dass er Mitglied einer Untergrundorganisation, des so genannten "Brandordens" ist, der die Bibliothek und mit ihr alle Erinnerungen zerstören will, um noch einmal völlig neu anzufangen. Zunächst hilft Tide ihm bei der Suche nach einem ominösen Code, der möglicherweise den Sinn aller Existenz chiffriert. Doch allmählich erkennt die junge Frau, dass sie mit Zerstörung allein nicht weiter kommt.

Matthias Scheliga, 1969 in Brandenburg geboren, studierte Kunst und Germanistik. Seit 1994 betätigt er sich als freier Jornalist und ist auch literarisch und künstlerisch aktiv. Er engagiert sich in soziokulturellen Projekten und ist Mitbegründer der Künstlergruppe "BergWerk". Seit 1998 betreibt Scheliga vor allem Kunst im öffentlichen Raum für BergWerk. Er lebt seit 2000 in Berlin und produzierte Hörspiele, wie "Schnecks Heimweg" (1. Preis im ORB-Hörspielwettbewerb 2001) und "Ich markiere den Tag mit einem weißen Stein" (2004) für den RBB.

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Mitwirkende

SprecherRolle/Funktion
Antje von der AheTiede Undal
Axel WandtkeEngest
Joachim KapsGarlund
Klaus ManchenZeifer
Frank ArnoldER
Peter GroegerHerr der Bibliothek
Marc BischoffPförtner/Computer
Brigitte RöttgersFrau
Steffen SteglichVerkäufer
Carl Heinz ChoynskiMann


 


Hörspiel aktuell


PRODUKTIONS- UND SENDEDATEN

Rundfunk Berlin-Brandenburg 2006


Erstsendung: 03.11.2006 | 54'29


AUSZEICHNUNGEN

Kurd-Laßwitz-Preis 2007


Darstellung: