ARD-Hörspieldatenbank


Originalhörspiel



Zaia Alexander, Antje Rávic Strubel

Das Haus von Fernanda Mendoza


Dramaturgie: Dagmar Schnürer

Regie: Ulrich Lampen

Das lässt sich ewig reparieren, verspricht der Arzt. Du wirst ewig geliebt, verspricht der Verliebte. Und Hypochonder, heißt es, sterben nicht. Die Zwillinge Mona und Joan Blake leben zurückgezogen in einem wohlhabenden Viertel von Los Angeles, versorgt von ihren salvadorianischen Haushaltshilfen Fernanda und Vida, die zu einer Ersatzfamilie geworden sind. Als die hypochondrische Mona stirbt, kehren ihre Töchter Alex und Lisa in die Wohnung zurück. Alex lebt mittlerweile in Berlin, Lisa in Arizona. Der Tod zwingt die Frauen zu einer Auseinandersetzung mit ihren Vorurteilen und Ängsten und löst Konflikte zwischen den verschiedenen Lebensentwürfen aus. Ein Hörspiel über Scheinwelt und Wirklichkeit, über Durchlässigkeit gesellschaftlicher Zuschreibungen und die Unhaltbarkeit von Heilsversprechen.

Zaia Alexander lebt als Autorin und Übersetzerin in Los Angeles und Berlin. Antje Rávic Strubel, geboren 1974, lebt als Schriftstellerin in ihrer Heimatstadt Potsdam.

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Mitwirkende

Astrid Meyerfeldt in der Rolle der Fernanda | © SWR/Monika Maier

Astrid Meyerfeldt in der Rolle der Fernanda | © SWR/Monika Maier

Astrid Meyerfeldt in der Rolle der Fernanda | © SWR/Monika Maier
Bibiana Beglau als Alex | © SWR/Monika Maier
Katharina Matz als Mona Blake/Joan Blake | © SWR/Monika Maier
Gunda Aurich in der Rolle der Vida | © SWR/Monika Maier

Gunda Aurich in der Rolle der Vida
© SWR/Monika MaierGunda Aurich in der Rolle der Vida
© SWR/Monika Maier



PRODUKTIONS- UND SENDEDATEN

Südwestrundfunk 2011


Erstsendung: 26.06.2011 | 89'32


Darstellung: