ARD-Hörspieldatenbank


Hörspielbearbeitung



Rudolf Hagelstange

Ballade vom verschütteten Leben


Vorlage: Ballade vom verschütteten Leben (Ballade)

Bearbeitung (Wort): Hans Rittermann, Willi Schmidt

Komposition: Kurt Heuser

Regie: Willi Schmidt

Die Nachricht selbst ist umstritten: Kann es wahr sein, daß sechs Jahre nach Kriegsende bei Gdingen ein Tiefbunker der Wehrmacht entdeckt wurde, in dem 1945 durch Sprengung sechs deutsche Soldaten eingeschlossen wurden? Zwei von ihnen sollen noch leben, als man das grauenhafte Betongrab öffnete. Auch diese beiden sind, so hieß es, bald nach der Entdeckung gestorben. Die polnischen Behörden haben sich nicht verbindlich geäußert. Für den Dichter wird der umstrittene Bericht zum Gleichnis menschlichen Daseins zwischen Licht und Dunkel, zwischen Verworfenheit und Erlösung. Wie es Rudolf Hagelstange gelingt, den dramatischen Stoff in ein modernes balldeskes Epos zu fassen und schließlich eine andere Antwort als die der Verzweiflung zu finden, das verdient Gehör.

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Mitwirkende

 


Hörspiel aktuell


PRODUKTIONS- UND SENDEDATEN

Nordwestdeutscher Rundfunk


Erstsendung: 28.02.1952 | 72'17


In keiner ARD-Rundfunkanstalt verfügbar


REZENSIONEN

"Der Tag" 1952


Darstellung: