ARD-Hörspieldatenbank


Sendespiel (Hörspielbearbeitung)



Louis Angely

Das Fest der Handwerker

Berliner Volksstück mit Gesang in einem Akt


Vorlage: Das Fest der Handwerker (Singspiel)

Regie: Alfred Braun

Ein komisches Gemälde aus dem Volksleben nennt Louis Angely, der komiker des alten Königstädtischen Theaters in Berlin, seine einaktige Posse, an der schon unsere Großväter ihre Freude gehabt haben, und die nun die Sendespielbühne als nächstes Hörspiel bringen will. Wenn es Aufgabe eines Volksstücks ist, mitten unter das Volk zu führen, in seine Arbeit und in sein Vergnügen, so ist das "Fest der Handwerker" ein echtes Volksstück. Mit glücklichster Beobachtungsgabe ist das Berlin der zwanziger Jahre des vorigen Jahrhunderts geschildert. Ein harmloses Berlin, voller Behagen und Gemütlichkeit, mit Menschen, die in all ihrer Kleinbürgerlichkeit auf der Sonnenseite des Lebens wohnen. Sie hängen mit Zufriedenheit und Liebe an ihrem Handwerk, und daneben feiern sie ihre Feste in glücklichster Heiterkeit. In einem Wirtshausgarten spielt sich das "Fest der Handwerker" ab. Tische, Bänke und Stühle stehen zum Empfang der Gäste bereit. Über die Mauer des Gartens hinweg ragen die Gerüste von Neubauten. [...] Die Handlung im "Fest der Handwerker" ist eine schlichte. Sie kristallisiert sich um den Dresdener jungen Zimmermann Wilhlem Kind, der bei der Arbeit vom Gerüst fiel und längere Zeit zur Ausheilung seiner Verletzung brauchte, sowie um dessen heimliche Verlobte, das Lenchen der Gastwirtin Frau Mietzel, die gegen dieses Verhältnis ist, weil sie für ihre Tochter "auf was Reiches" ausgeht. [...] (Die Funkstunde)

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Mitwirkende

 


Hörspiel historisch


PRODUKTIONS- UND SENDEDATEN

Funk-Stunde AG (Berlin) 1925

Sendespielbühne - Abteilung: Schauspiel


Erstsendung: 20.02.1925


Auswahl "Sendespiel" nach Kurt Pinthus: Fünf Jahre Berliner Rundfunk.


REZENSIONEN

K. W.: Der Deutsche Rundfunk. 3. Jahrgang. Heft 9. 01.03.1925. S. 543f. | N. N.: Einführungstext und Bilder der Sprecher des Sendespiels "Das Fest der Handwerker". In: Die Funkstunde. Zeitschrift der Berliner Rundfunksendestelle. 2. Jahrgang. Heft 7. 15.02.1925. S.112 f.





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