ARD-Hörspieldatenbank


Hörspielbearbeitung



Wilhelm Speyer

Charlott - etwas verrückt

Ein Hochgeschwindigkeitshörspiel


Vorlage: Charlott - etwas verrückt (Roman)

Bearbeitung (Wort): Moritz von Rappard

Komposition: Tom Dayan

Regie: Moritz von Rappard; Moritz von Rappard

Berlin 1926: Charlott ist nicht nur etwas verrückt, sondern vor allem auch jung, hübsch und auf der Höhe ihrer Zeit. Doch sie hat ein Problem: Ihr fesches Cabrio ist nur zu einem Sechstel bezahlt und die Langusten zum Frühstück müssen mittlerweile auch angeschrieben werden. Da fallen ihr glücklicherweise die anderthalb Millionen wieder ein, die sie im Alter von 25 Jahren von ihrem toten Onkel aus Colombo erben soll. Doch Charlott kann unmöglich noch fünf Jahre warten. Ihr Tempo ist ein anderes und so entwirft sie auf der Avus kurzerhand einen tollkühnen Plan: Mit einer raffinierten Intrige, die zwischen Berlin, Moskau und Paris angesiedelt ist, versucht sie ihr Ziel zu erreichen…

Die 1927 erschienene Romanvorlage des Journalisten Wilhelm Speyer avancierte seinerzeit schnell zum Bestseller und wurde sogar verfilmt. Die Kritik urteilte damals: „Ein Buch wie Champagner: spritzig, heiter, überschäumend.“ Moritz von Rappard hat den längst vergessenen Roman wiederentdeckt und für das Radio akustisch neu bearbeitet.

Wilhelm Speyer (1887-1952) ist Journalist und Romanautor. Seine Bücher erreichten in den 20er Jahren hohe Auflagen, teilweise wurden sie sogar verfilmt. 1933 musste er emigrieren. Nach dem 2. Weltkrieg konnte er an seine einstigen Erfolge nicht mehr anknüpfen.

A
A

Mitwirkende

 


Hörspiel aktuell


PRODUKTIONS- UND SENDEDATEN

Rundfunk Berlin-Brandenburg 2013


Erstsendung: 26.01.2014 | 53'38


Darstellung: