ARD-Hörspieldatenbank


Originalhörspiel



John Burnside

Coldhaven

übersetzt aus dem Englischen


Übersetzung: Bernhard Robben, Klaus Buhlert

Komposition: Klaus Buhlert

Dramaturgie: Manfred Hess

Regie: Klaus Buhlert

Ein fiktives schottisches Küstendorf namens Coldhaven ist noch immer im Bann des geheimnisvollen Verschwindens von Eilidh Cameron. Ihre Leiche wurde bisher nicht gefunden. Sie war fünfzehn und wurde zuletzt mit dem 17-jährigen Xander Wilson gesehen, mit dem sie in den Marschen spazieren ging. Eine polizeiliche Untersuchung entlastete Xander. Das geschah vor mehr als einem Jahr. Die Geschichte des Dorfes und des Mädchens erzählt Burnside aus der Perspektive verschiedener Dorfbewohner. Neben Xander, seiner Mutter und seinem Freund Paul sind das der Postbote Paul, der glaubt, um den Tathergang zu wissen, die ehemalige Stadtbibliothekarin und selbst ernannte Dorfchronistin Agnes sowie zwei zu Chören aufgestellte Gruppen des Dorfes: diejenige, die von der Schuld Xanders überzeugt ist, und die, die ihn für unschuldig hält. Alle nehmen aber noch eine weitere Singstimme wahr: Sie ist der Geist von Eilidh. Sie erzählt in ihrem Sprechlied, einem schottischen Volksmärchen folgend, von ihrer befreienden Reise in den Nebel und ihrer Wiedergeburt als Vogel.

John Burnside, geboren 1955 in Schottland, gilt als einer der renommiertesten und vielfach ausgezeichneten Romanciers und Dichter der britischen Gegenwartsliteratur. In Deutschland wurde er vor allem mit seinen Romanen »Lügen über meinen Vater « (2011) und »Helle Sommernächte« (2012) bekannt. Für den SWR schreibt er auch Hörspiele.

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Mitwirkende

SprecherRolle/Funktion
Felix GoeserErzähler
Johannes SilberschneiderJohn the Post
Corinna HarfouchAgnes
Astrid MeyerfeldtFiona
Christopher HeislerMartins Geist
Moritz KienemannPaul

Ensemble: Another Plus Band

 


 


Hörspiel aktuell


PRODUKTIONS- UND SENDEDATEN

Südwestrundfunk 2017


Erstsendung: 16.02.2017 | SWR2 | 61'53


AUSZEICHNUNGEN

Hörspiel des Monats Februar 2017


REZENSIONEN

Stefan Fischer: Rufmord. In: Süddeutsche Zeitung, Nr. 39 vom 16.2.2017, S. 47. | Christian Hörburger: Entschnörkelte Sachlichkeit. In: Medienkorrespondenz, Nr. 4 vom 24.2.2017, S. 44.


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