ARD-Hörspieldatenbank

Originalhörspiel



Josef Martin Bauer

Die Sache mit Fadenherr


Komposition: Bernd Scholz

Technische Realisierung: Johannes Hubert; Werner Schmidt

Regieassistenz: Willy Lamster


Regie: Kurt Reiss

Kraftfahrer Fadenherr hat als Obergefreiter seinen schwerverwundeten Bataillonsführer bei schwerstem Beschuß aus dem Minenfeld geschleppt. Der Bataillonsführer ist inzwischen Minister geworden, der Kraftfahrer arbeitslos. Eines Tages gelingt es Fadenherr, bis zu dem als leutselig bekannten Minister vorzudringen. Der erinnert sich. Freut sich. Aber weiter nichts. Als die Frau des Ministers davon erfährt, macht sie ihrem Mann Vorwürfe, seinen Lebensretter von damals ohne Hilfe wieder weggeschickt zu haben. Da macht er ihn zu seinem Fahrer mit Familienanschluß. Der Lebensretter Fadenherr wird zur Sensation des Ministeriums. Bis eines Tages beiden Beteiligten, vor allem dem Herrn Minister, der ganze Lebensretterrummel auf die Nerven geht und peinlich wird, und es fallen harte Worte des Lebensretters Fadenherr über das Wie menschlicher Dankbarkeit. Kurz darauf wird der Minister aus irgend einem Grund gestürzt. Doch kann er noch rechtzeitig für seinen Lebensretter eine Lebensstellung im Ministerium als Garagenmeister durchbringen. Das ist sein endgültiger Dank.

A
A

Mitwirkende

SprecherRolle/Funktion
Gunnar MöllerStefan Fadenherr
Ludwig LinkmannDer Innenminister
Annemarie SchradiekAlma, seine Frau
Thomas PiperHerbert, sein Sohn
Karin LunauElena, seine Tochter
Erwin LinderMinisterialdirektor Kohlemeyer
Ingrid AndreeFräulein Keil
Helmuth GmelinInspektor Murgthaler
Albert FlorathLeiss
Gustl BuschEin Marktweib
Inge FabriciusAngestellte
Wolfgang BorchertAngestellter
Claus HöhneAngestellter
Werner SchumacherAngestellter
Friedrich SchütterAngestellter
Gerd SegatzAngestellter

Musiker: Klaus Blodau (Trompete), Walter Leschat (Oboe), Walter Leschat (Horn), Franz Rose (Klarinette), Martin Bülow (Fagott), Werner Löwe (Schlagzeug)

 


 

Quellen zum Hörspiel - © DRA/Michael Friebel


PRODUKTIONS- UND SENDEDATEN

Nordwestdeutscher Rundfunk 1954

Erstsendung: 03.06.1954 | 60'00


Darstellung: