ARD-Hörspieldatenbank

Originalhörspiel



Günter Eich

Geh nicht nach El Kuwehd



Regie: Egon Monk

In romantisch abenteuerlicher Gestalt nimmt das Stück, das mit seinem symbolischen Gehalt wie eine orientalische Legende anmutet, zu den Problemen des Kismet Stellung. Der Kaufmann Mohallab erlebt träumend in der Oase El Kuwehd sein Schicksal. Er, der Begüterte, folgt dem abenteuerlichen Wink einer Frau und verliert Hab und Gut. Träumend irrt er durch den Dschungel des Lebens, niemals mehr die Wirklichkeit erkennend und doch sein Los bis zum bitteren Ende auskostend. Er erwacht und findet sich auf dem harten Oasenlager. - Und jetzt tritt die winkende Frau, die er im Traum erlebt hat, in Wirklichkeit zu ihm, und er folgt ihr dennoch bedenkenlos. - Ein Mensch kann seinem Schicksal nicht entgehen.

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Mitwirkende

SprecherRolle/Funktion
Hans Dieter ZeidlerMohallab, ein Kaufmann
Klaus KammerWelid, sein Diener
Franz WeberJezid
Renée StobrawaMagd
Hans PutzOmar, ein Räuber
Luitgard ImTrug, seine Schwester
Conrad WagnerSaar, Fürst der Parsen
Marion DeglerSchirin, sein Weib
Stanislaw LedinekOkba, der Henker


Günter Eich im Jahr 1953. Der Preisträger des Hörspielpreises der Kriegsblinden von 1952 und des Georg-Büchner-Preises von 1959 gehörte in den 50er Jahren zu den meistgespielten Hörspielautoren. | ©dpa

Günter Eich im Jahr 1953. Der Preisträger des Hörspielpreises der Kriegsblinden von 1952 und des Georg-Büchner-Preises von 1959 gehörte in den 50er Jahren zu den meistgespielten Hörspielautoren. | ©dpa

Günter Eich im Jahr 1953. Der Preisträger des Hörspielpreises der Kriegsblinden von 1952 und des Georg-Büchner-Preises von 1959 gehörte in den 50er Jahren zu den meistgespielten Hörspielautoren.
©dpaGünter Eich im Jahr 1953. Der Preisträger des Hörspielpreises der Kriegsblinden von 1952 und des Georg-Büchner-Preises von 1959 gehörte in den 50er Jahren zu den meistgespielten Hörspielautoren.
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PRODUKTIONS- UND SENDEDATEN

RIAS Berlin 1956

Erstsendung: 19.09.1956 | 88'08


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