ARD-Hörspieldatenbank

Hörspielbearbeitung



Ferenc Molnár

Delila


Vorlage: Delila (Schauspiel)

Sprache der Vorlage: ungarisch

Bearbeitung (Wort): Wolfgang Spier

Technische Realisierung: Opitz


Regie: Wolfgang Spier

Herr Virag, 47 Jahre alt, verliebt sich, obgleich glücklich verheiratet, in die bildhübsche zwanzigjährige Kellnerin Marie und ist fest davon überzeugt, von ihr wiedergeliebt zu werden. Sie aber hat es in Wahrheit auf sein Geld abgesehen. Er hat nämlich vor kurzem 250 000 Schilling in der Lotterie gewonnen - Grund genug für Marie, alles daranzusetzen, um ihn seiner Frau abspenstig zu machen und endlich das lang erträumte Leben eines "Luxusgeschöpfes" führen zu können. Dafür wäre sie auch bereit, ihrem liebenswerten, aber leider völlig mittellosen Bräutigam den Laufpaß zu geben. Marie erreicht es schließlich, daß Virag sich scheiden lassen will. Seine Frau erklärt sich einverstanden - unter der einen Bedingung allerdings, daß er ihr das Sparkassenbuch mit dem gesamten Lotteriegewinn überläßt. Virag willigt ein, etwas beklommen zwar, da er nicht ganz sicher ist, ob Marie ihn nur um seiner selbst willen liebt. Jedoch sehr bald schon findet das ein wenig verwegene Spiel mit dem Feuer, das Herr Virag und die Kellnerin begonnen haben, ein überraschende Ende - ein frappierender Beweis zugleich für die Überlegenheit der weiblichen Diplomatie.

A
A

Mitwirkende

SprecherRolle/Funktion
Hans PutzVirag
Heli FinkenzellerMarianne, seine Frau
Eva KerblerMarie
Ernst StankowskiKarl
Fritz SchubertZipser I
Otto BramlZipser II
Manfred SchusterRechtsanwalt
Max StrassbergJohann
Wolfgang ConradiStimme


 

Quellen zum Hörspiel - © DRA/Michael Friebel


PRODUKTIONS- UND SENDEDATEN

RIAS Berlin 1959

Erstsendung: 12.08.1959 | 59'45


Darstellung: