ARD-Hörspieldatenbank

Hörspiel



Angelika Stein

Susanne Selbdritt


Technische Realisierung: Karl-Heinz Stoll


Regie: Jörg Jannings

"Zu einer richtigen Frau gehört nun mal das Kinderkriegen... Ich kann da mitreden. Drei hab ich gekriegt ... Allerdings weißt du nach einer Geburt, wo du gewesen bist. Das ist Schwerstarbeit. Aber alle Frauen müssen da durch ..." - so erzählte es die Mutte die inzwischen Großmutter ist, einst ihrer Tochter und erzwang so - halb bewußt, halb unbewußt - eine aus irrationalen Schuldgefühlen gespeiste Dankbarkeitshaltung, die den Ablösungs- bzw. Selbstfindungsprozeß der Tochter erheblich belastete. Genau diese Belastung will die Tochter - selbst Mutter nun - ihrem Kinde ersparen. Doch zeigt es sich, daß man der Gefahr, die Fehler der Mutter zu wiederholen, nicht unbedingt dadurch entgehen kann, daß man sich bis zur Verzweiflung anstrengt, diese Fehler zu vermeiden. Angelika Stein, 1941 in Berlin geboren, studierte Germanistik, Philosophie, Romanistik und Psychologie und lebt heute in Heidelberg. Nachdem sie lange Zeit als Studienrätin an einem Privatgymnasium arbeitete, wurde sie freie Mitarbeiterin an verschiedenen Rundfunkanstalten und schrieb Lyrik, Prosa und Hörspiele: "Schlüssellöcher" (1971), "Das schlagartige Ende der Jugend eine jungen Frau oder Ein Fall Krebs" (1981).

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Mitwirkende

SprecherRolle/Funktion
Elke PetriMutter 1
Hermann LauseVater 1
Anna Momberihr Kind
Christine OesterleinMutter 2
Heinz MeierVater 2


 

Quellen zum Hörspiel - © DRA/Michael Friebel


PRODUKTIONS- UND SENDEDATEN

Süddeutscher Rundfunk 1982

Erstsendung: 02.12.1982 | 59'45


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