ARD-Hörspieldatenbank

Originalhörspiel



Heinrich Böll

Klopfzeichen


Komposition: Ricardo Mandolini

Technische Realisierung: Volker Herda


Regie: Georges Wagner-Jourdain

"Oft, wenn ich den Hausschlüssel ins Schloß stecke, habe ich Angst, das Haus könnte zu Staub zerfallen, und ich könnte nur mit meinem Schlüssel in der Hand vor einer Welt stehen, zu der man keinen Schlüssel braucht - eine Welt, in der ich Julius, den ich nie sah, endlich zu sehen hoffe. Er war des Landesverrates angeklagt. Hoffentlich hat er ihn wirklich begangen, es könnt ihn getröstet haben, als er starb, wenn es ihn nicht getröstet hat, wegen eines Löffels Mehl zu sterben... ich höre das kurze Klopfsignal." Heinrich Bölls Hörspiel sind Gedanken, die an ein Morgen, an eine Zukunft glauben lassen; Gedanken, die mehr Hoffnung wecken,als Vergangenheit und Gegenwart rechtfertigen: "Wann gibst du mir das Brot, das lebendig erhält?"... "Morgen".

A
A

Mitwirkende

Sprecher
Walter Gontermann
Ricarda Bendorf
Lothar Ostermann
Manfred Heidmann
Martin Guestnut

Musiker: Ricardo Mandolini (Gitarre)

 


 

Quellen zum Hörspiel - © DRA/Michael Friebel


PRODUKTIONS- UND SENDEDATEN

Deutsche Welle 1983

Erstsendung: 18.04.1984 | 29'45


Darstellung: