ARD-Hörspieldatenbank


Originalhörspiel


Hörspiel aus Osteuropa

Rußland


Alexander Mischarin

Gespenster des Kreml

übersetzt aus dem Russischen


Übersetzung: Barbara Lehmann

Technische Realisierung: Rudi Stückrath; Matthias Fischenich

Regieassistenz: Jörg Schlüter


Regie: Klaus Mehrländer

Im Radio wird gemeldet, daß nun auch Demonstranten in Petersburg "die gesamt-russische Forderung" nach dem Rücktritt des Präsidenten unterstützen. Politisch am Ende, hockt der Kreml-Herr an seinem Schreibtisch. Da klingelt das Telefon. Ein Hausgeist - Väterchen Stalin - kündigt seinen Besuch an. Der Präsident läßt sich von Stalin in ein Gespräch verwickeln. Stalin vergleicht den Hausherrn offen spottend mit russischen Zaren der Vergangenheit. Auch ist er bemerkenswert gut über die schwierige ökonomische Situation in Rußland im Bilde und hat die unterschiedlichen politischen Strömungen im Lande scharf beobachtet. Immer wieder macht er dem Hausherrn Vorwürfe und hat seine Ratschläge parat ... Andererseits wünscht auch Stalin sich endlich die ersehnte Ruhe. Doch der Bitte, ihn mit eigenen Händen zu erwürgen, kommt der Hausherr nicht nach. Da nimmt die Unterhaltung eine unerwartete Wende.

Alexander Mischarin, 1939 in Moskau geboren, hat über dreißig Theaterstücke geschrieben, die in vielen Ländern aufgeführt wurden. Darüber hinaus verfaßte er fast ein Dutzend Filmdrehbücher (zusammen mit Andrej Tarkowski "Der Spiegel"). Der Westdeutsche Rundfunk sendete zuletzt sein Hörspiel "Fürstinnen" (1991).

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Mitwirkende

SprecherRolle/Funktion
Rolf SchultKremlherr
Hans WyprächtigerStalin


 


Quellen zum Hörspiel - © DRA/Michael Friebel


PRODUKTIONS- UND SENDEDATEN

Westdeutscher Rundfunk 1993

Erstsendung: 28.11.1993 | 57'05


Darstellung: