ARD-Hörspieldatenbank


Hörspiel



Christoph Bühler

Ohnmacht eines Narzißten


Technische Realisierung: Walter Jost; Karen Friedle

Regieassistenz: Michael Utz


Regie: Norbert Schaeffer

Mitten hinein in den Alp- und gleichzeitig Ohnmachtstraum eines jungen Mannes wird der Hörer versetzt: von einem Conférencier als Höhepunkt des Festes verheißungsvoll angekündigt, von den Festgästen beklatscht, bejubelt, begeistert begrüßt, erscheint Lukas, der Träumende - ein bewunderter Gott und, der unausweichlichen Traumlogik gehorchend, gleichzeitig ein verlachtes Nichts. Mit Lukas versinkt der Hörer in die Tiefen des Traums. Dort lauern zum einen Frauen, die ihn geradezu bedrängen, sich "ver-herrlichen" zu lassen, und zum anderen Männer, denen gegenüber der Eroberungssüchtige fast hilflos erscheint. Und immer wieder landet Lukas, kaum den labyrinthischen Verzweigungen seines Traumes entkommen, auf diesem Fest, dem Anfang und Ende des Traumes. Christoph Bühler, 1956 geboren, lebt als Musikproduzent für Werbung und Film in Stuttgart. Schon während seiner Schulzeit beschäftigte er sich intensiv mit den Ausdrucksmöglichkeiten von Film, Photographie, Hörspiel und Musik. Er studierte Germanistik, Soziologie und Kunstgeschichte und betätigt sich nebenbei als Jazzpianist und Synthesizerspieler. "Mensch Vati, mein Flipper tillt" war sein erstes Hörspiel, das vom SDR 1981 produziert wurde.

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Mitwirkende

SprecherRolle/Funktion
Matthias HaaseLukas
Werner EichhornProfessor Marger
Ingrid van BergenTante Emilie
Katharina PalmLulu
Friedrich Karl PraetoriusWalterchen
Peter RühringJohnny
Wolfgang HöperDer Conferencier
Verena von Behr
Thessy Kuhls
Lilo von Plüskow
Nikolaus Schilling
u.a.


 


Mikrofon im hr-Hörspielstudio - © DRA/Michael Friebel


PRODUKTIONS- UND SENDEDATEN

Süddeutscher Rundfunk 1988

Erstsendung: 14.07.1988 | 38'15


Darstellung: