ARD-Hörspieldatenbank

Hörspielbearbeitung



Raymond Federman

Die Nacht zum 21. Jahrhundert oder Aus dem Leben eines alten Mannes


Vorlage: Die Nacht zum 21. Jahrhundert. Oder Aus dem Leben eines alten Mannes (The Twofold Vibration) (Roman)

Sprache der Vorlage: amerikanisch

Übersetzung: Gerhard Effertz

Bearbeitung (Wort): Peter Torberg

Technische Realisierung: Hans Schmid; Uta von Reeken

Regieassistenz: Irene Schuck


Regie: Hans Gerd Krogmann

Silvesterabend 1999: Ein alter Mann wartet auf seine Deportation in die Raumkolonien. Aber warum? Und warum gerade er? Seine besten Freunde mit den seltsamen Namen Moinous und Namredef durchforsten das Leben des alten Mannes nach Anhaltspunkten, seine Kindheit in Paris, seine Flucht vor den Nazis, denen die Eltern und Geschwister zum Opfer fallen, seine späte Heimkehr nach Deutschland, seine Begegnung mit der Geschichte. Raymond Federman, der in allen seinen Werken die zentralen Ereignisse seines Lebens umkreist, stellt fest: "Man macht eine interessante Entdeckung, wenn man sein eigenes Leben fiktionalisiert: Bei diesem Prozeß entdeckt man seine eigene Ästhetik, und in meinem Fall beruht sie auf der Tatsache, daß es keinen Unterschied gibt zwischen dem Wirklichen und dem Fiktiven, zwischen Tatsache und Vorstellung". "Die Nacht zum 21. Jahrhundert" ist Federmans erstes Hörspiel, der Autor beteiligte sich an der Bearbeitung. Geboren 1928 in Paris, lebt er seit 1947 in den Vereinigten Staaten, ist Kritiker und Professor für vergleichende Literaturwissenschaft an der State University of New York in Buffalo. Ins Deutsche übersetzt wurden die Werke "Alles oder Nichts", "Eine Liebesgeschichte oder sowas" und "Die Nacht zum 21. Jahrhundert".

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Mitwirkende

SprecherRolle/Funktion
Bruno GanzErzähler
Michael HabeckMoinous
Michael ThomasNamredef
Alois GargDer Alte
Ulrike BliefertFrau


 

Quellen zum Hörspiel - © DRA/Michael Friebel


PRODUKTIONS- UND SENDEDATEN

Bayerischer Rundfunk / Saarländischer Rundfunk 1989

Erstsendung: 13.10.1989 | 87'50


VERÖFFENTLICHUNGEN

  • Kassetten-Edition: Der Hörverlag 1998 (unter dem Titel "Die Stimme im Schrank")


REZENSIONEN

  • Matthias Schümann: FAZ, 24.11.1999

Darstellung: