ARD-Hörspieldatenbank

Originalhörspiel



Werner Kofler, Antonio Fian

Der Erlöser - Eine Simulation


Technische Realisierung: Anna-Maria Tietze; Birgit Vollmer


Regie: Hans Gerd Krogmann

"Wenn dann jemand zu euch sagt: seht, hier ist der Messias, oder: Da ist er, so glaubt es nicht. Denn es wird mancher falsche Messias und mancher falsche Prophet auftreten, und sie werden große Zeichen und Wunder tun." (Matthäus 24, 23-24) Lebensgeschichte des EINZIG WAHREN falschen Propheten und Propheten des Falschen, eines ,Universalkünstlers' mit globalen, ja kosmischen Ansprüchen, der die Menschen in aller Welt mit seinen ,möglichen Wundern' behelligt, die vor allem eines sind: Allmachtsphantasien. Zwei Biographen - Meister ihres Fachs - ERFINDEN ihn, der sich für real existierend hält und führen ihn vor, ,zur Kenntlichkeit verzerrt'." immer mehr zur Simulation wird und somit die Simulation wirklich, bedienen auch sie sich eines hoch-, ja postmodernen Wunderapparates, nämlich eines AUDIOSIMULATORS, der schlechthin ALLES vermag, sogar seine Beherrscher zu beherrschen und seine Erfinder zu erfinden. Werner Kofler geboren 1947 in Villach, war nach einer Lehrerausbildung in verschiedenen Berufen tätig. Seit 1968 lebt er als freier Schriftsteller in Wien. Er veröffentlichte Gedichte, mehrere Prosabände (zuletzt "Amok und Harmonie", Berlin 1985 und "Am Schreibtisch' Hamburg 1988, sowie Hörspiele. Seine Arbeiten wurden mehrfach mit Preisen ausgezeichneL Klagenfurt geboren, lebt nach Abbruch des Volkswirtschaftsstudiums als freier Schriftsteller in Wien. Er veröffentlichte Erzählungen und schrieb Hörspiele, darunter "Feiner Schmutz, gemischter Schund" und "Blöde Kaffern, dunkler Erdteil" gemeinsam mit Werner Kofler.

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Mitwirkende

Sprecher
Matthias Ponnier
Walter Renneisen
Peter Lieck
Michael Thomas
Peter Heusch
Charles Wirths
Ludwig Thiesen
Ernst Konarek
Eva Garg
Ulrike Bliefert
Nina Danzeisen
Aljoscha Sebald


 

Quellen zum Hörspiel - © DRA/Michael Friebel


PRODUKTIONS- UND SENDEDATEN

Hessischer Rundfunk / Österreichischer Rundfunk 1989

Erstsendung: 18.05.1989 | 71'50


AUSZEICHNUNGEN

  • "Slàbbèsz" 1989

Darstellung: