ARD-Hörspieldatenbank

Hörspielbearbeitung



Leonhard Frank

Die Kurve


Vorlage: Die Kurve (Hufnägel) (Theaterstück)

Bearbeitung (Wort): Lutz Neuhaus, Leonhard Frank

Komposition: Mark Lothar


Regie: Walter Ohm

Eine Anfangsszene wie in "Wenn der Postmann zweimal klingelt". Leonhard Frank schildert die Konstellation eines Ehepaares, aus der mit fataler Zwangsläufigkeit ein Verbrechen entsteht: er um vieles älter, sie jung und schön. Er würde alles tun, um sie zu halten. Eine Tankstelle gehört ihnen. Nicht in der Stadt, sondern an einer wenig befahrenen Landstraße. Anfangs konnten sie kaum der Bank die Raten zahlen. Jetzt aber sind sie pünktliche Schuldner. Das liegt vor allem am Reparaturbetrieb, an den zahlreichen platten Reifen, die seit kurzem immer in derselben Kurve auftreten. Seit eines Nachts ein Mann mit einem Paket losgegangen war und ein schwerer Unfall sich ereignete ...

Leonhard Frank wurde am 4. September 1882 in Würzburg als Sohn eines Schreinergesellen geboren. Nach der Volksschule machte er eine Fahrradmechanikerlehre. Schon sein erster Roman "Die Räuberbande" (1914) machte ihn bekannt. 1915 mußte er Deutschland verlassen. In der Schweiz schrieb er das Anti-Kriegsbuch "Der Mensch ist gut" (1919), für das er mit dem Kleist-Preis ausgezeichnet wurde. 1933 emigrierte er. 1950 kehrte er nach Münc hen zurück. Er erhielt u.a. 1952 die Silberne Plakette der Stadt Würzburg, 1955 den Nationalpreis der DDR, 1957 das Große Bundesverdienstkreuz. 1961 starb er in München.

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Mitwirkende

SprecherRolle/Funktion
Hermann SpeelmannsMartin, der Mann
Elfriede KuzmanyMartha, die Frau
Otto ArnethBuchhalter
Friedrich DominDirektor
Justin LauterbachChauffeur
Johanna HoferMutter
Hans Herrmann-SchaufußWirt


 

Quellen zum Hörspiel - © DRA/Michael Friebel


PRODUKTIONS- UND SENDEDATEN

Bayerischer Rundfunk 1952

Erstsendung: 15.07.1952 | 79'56


Darstellung: