ARD-Hörspieldatenbank

Hörspielbearbeitung



Iwan Goll

Melusine


Vorlage: Melusine (Theaterstück)

Bearbeitung (Wort): Hellmut von Cube

Komposition: Günter Bialas

Technische Realisierung: Hildebrandt; Schlandt

Regieassistenz: Alexander Malachovsky


Regie: Hermann Wenninger

Melusine ist der Name einer Nixe, einer Meeresfee, die nach einer Gechlechtersage des 13. Jahrhunderts Ahnfrau des gräflichen Hauses Lusignon gewesen sein soll. Die Fabel berichtet, dass Melusine den jungen Grafen Raymond unter der Bedingung geheiratet habe, nie von ihm nach ihrer Herkunft befragt zu werden. Außerdem dürfe Raymond sie nie an einem Samstag besuchen. Zum Dank verhilft sie ihm zu einem ansehnlichen Besitz. Das Paar lebt lange in glücklicher Ehe, bis Raymond sich eines Tages dazu verleiten läßt, seine Frau an einem Samstag zu beobachten. Yvan Goll greift in seinem Drama Motive dieser Fabel auf. Seine Melusine ist allerdings mit einem geschäftstüchtigen Makler verheiratet, der den Stammsitz mit dem dazugehörigen Park zu Geld machen will.

Yvan Goll wurde 1891 in St. Dié in den Vogesen geboren; er starb 1950 in Paris. Zu seinen wichtigsten Werken zählen die Dramen "Methusalem oder Der ewige Bürger" und "Der Stall des Augias".

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Mitwirkende

SprecherRolle/Funktion
Monique ChristinMelusine
Rüdiger BahrGraf Lusignan
Anne KerstenPythia
Eva PflugMadame Lapérouse
Hans KorteMaxim Oleander
Franz KutscheraOger
Raoul Wolfgang SchnellErzähler
Claudia Bethge
Ute Hertz
Herta Konrad
Amadeus August
Hartmut Becker
Helmut Brasch
Günter Clemens
Christian Dorn
Jürgen Draeger
Werner Kreindl
Hans Wengefeld

Dirigent: Günter Bialas

Ensemble: Kleines Studioensemble

 


 

Quellen zum Hörspiel - © DRA/Michael Friebel


PRODUKTIONS- UND SENDEDATEN

Bayerischer Rundfunk 1972

Erstsendung: 25.06.1973 | 60'30


Darstellung: