ARD-Hörspieldatenbank

Originalhörspiel



Heinrich Böll

Die Spurlosen


Technische Realisierung: Wilhelm Hagelberg; Kurt Gehrck

Regieassistenz: Willy Lamster


Regie: Fritz Schröder-Jahn

Wie in ein Kriminalstück versetzt fühlt sich ein junger Priester, als er unter bedrohlichen Umständen zu einer Autofahrt aufgefordert wird und bald erkennt, daß er in einem gestohlenen Wagen fährt. Man sagt ihm nur, daß er einem mit dem Tod Ringenden die Sterbesakramente spenden solle. Während er auf diese Weise für die Umwelt verschwunden ist, seine Amtsbrüder und die Polizei nach ihm suchen, taucht der Verdacht auf, daß er selbst an einem Verbrechen beteiligt sei. Damit kommt auch das Vertrauen, das seine Gemeinde auf ihn gesetzt hatte, ins Wanken. Trotzdem schweigt der Entführte, als er wieder erscheint, unter Berufung auf das Beichtgeheimnis über alles, was er erlebte. Er hat hineingesehen in eine Welt, die ihm bisher fremd war, und an der er, auch wenn sie von unserer Gesellschaft nicht anerkannt wird, nicht Verrat üben will: treu der Überzeugung, daß die Kirche gegründet ist auf die Kraft und die Standhaftigkeit derer, die ihr angehören.

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Mitwirkende

SprecherRolle/Funktion
Wolfgang LuckschyKröner
Anneliese RömerMarianne
Georg EilertDr. Krum
Rudolf FennerToni
Erich SchellowKaplan Brühl
Hans PaetschPrälat Pölzig
Gerhard BüntePfarrer Druven
Erna NitterHaushälterin
Siegfried LowitzKriminalkommissar Kleffer
Werner SchumacherInspektor Schwitzkowski


 

Quellen zum Hörspiel - © DRA/Michael Friebel


PRODUKTIONS- UND SENDEDATEN

Norddeutscher Rundfunk / Bayerischer Rundfunk / Südwestfunk 1957

Erstsendung: 08.11.1957 | 61'40


REZENSIONEN

  • Vilma Sturm: Frankfurter Allgemeine Zeitung. 23.11.1957. - N. N.: Funk-Korrespondenz. 5. Jahrgang. Nr. 47. 20.11.1957. S. 14.

Darstellung: