ARD-Hörspieldatenbank


Ars acustica



Iris Disse

Shaktis Traum


Technische Realisierung: Günther Beckmann; Angelika Körber

Regieassistenz: Gabriele Roosch


Regie: Iris Disse

Das Hörspiel "ist ein tantrisches Klang- und Sprachspiel in acht Bildern. Ganz im Sinne der tantrischen Tradition werden verschiedene Textelemente mit Sounds, O-Tönen, Rhythmus und Musik zu einer Gesamtkomposition verwoben. So wie die Energie beim tantrischen Liebesakt eines Paares durch die Chakren, d.h. Energiewirbel im menschlichen Körper, nach oben steigt, um Menschliches und Göttliches miteinander zu vereinen, entwickeln sich nach einer erklärenden Einleitung den sieben Chakren zugeordnete Stimmungsbilder. Kern ist eine erotische Geschichte, in der eine Frau durch Verwandlung vom Opfer des Mannes zur Initiatorin einer Bewegung wird. Dieses Audio-Plakat wurde mit Musikern und Schauspielern zu einem erotisch-humorvollen Stück Hörkunst verwoben." (die Autorin)

Iris Disse, geboren 1952 in Lüneburg, hat u.a. Philosophie und Geschichte studiert. Sie gründete 1982 die "Disse, Gries und Co-Theatre Company" in Berlin und arbeitet heute als Autorin, Schauspielerin und Regisseurin. 1990-91 war sie Intendantin des "Werktheaters Wedding", 1993 erhielt sie - gemeinsam mit Grace Yoon und Sainkho Namchilak - den BBC-Preis bei "Prix Futura Berlin" für das Hörspiel "Tunguska Guska", seit 1994 lebt sie als Cim-Expertin zur Entwicklung neuer Radioformen in Ecuador. In ihren Hörspielen - etwa in "Tunguska Guska" (1991) und "Jaguarträume" (1993, zusammen mit Grace Yoon) - verarbeitet sie gerne mythische Elemente.

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Mitwirkende

SprecherRolle/Funktion
Miriam GoldschmidtSprecherin
Iris DisseSprecherin
Dieter LaserSprecher

Musiker: David Moss (Singstimme), Heinz-Erich Gödecke (Gongs; Posaune; Tibetanische Hörner), Edgar Hofmann (Flöte; Klarinette; Sopransaxophon), Souleyman Ture (Schlagzeug; afrikanische Trommeln), Michael Wehmeyer (Synthesizer; Sampler)

 


 


Mikrofon im hr-Hörspielstudio - © DRA/Michael Friebel


PRODUKTIONS- UND SENDEDATEN

Norddeutscher Rundfunk 1996

Erstsendung: 13.04.1996 | 56'58


Darstellung: