ARD-Hörspieldatenbank

Originalhörspiel



Thomas Fritz

Die Beute


Komposition: Peter Zwetkoff

Technische Realisierung: Udo Schuster; Daniel Senger; Regine Schneider

Regieassistenz: Holger Heddendorp


Regie: Ulrich Lampen

Ein Gespenst ist umgegangen in Europa, das Gespenst des Kommunismus. Jetzt geht es nicht mehr um. Jetzt ist es untergetaucht, lebt unter falschem Namen oder hat sich versteckt, wo es niemand vermutet. Daß es allerdings ausgerechnet in seinem Haus Quartier nehmen mußte, verschlägt selbst Herrn Gruhl aus Leipzig beinahe die Sprache. Und dann heißt es auch noch "Anita" und ist ganze sieben Zentimeter groß! Für Herrn Molsen aus Osnabrück indessen scheint sich der Kauf der auf Abriß stehenden Bruchbude nach dieser pikanten Entdeckung erst recht zu lohnen. Jedenfalls will er das verrückte Frauenzimmer, das so keß die Lippe riskiert, unter keinen Umständen Herrn Gruhl überlassen. Sogar vor Gewalt schreckt er nicht zurück. Wie er ihrer freilich habhaft werden will, ist eine andere Frage. Denn er kann sie nicht fangen, und sie läßt ihn nicht los.

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Mitwirkende

SprecherRolle/Funktion
Uwe FriedrichsenMolsen
Martin SeifertGruhl
Christiane LeuchtmannAnita
Wolfgang HöperOrtmann


 

Quellen zum Hörspiel - © DRA/Michael Friebel


PRODUKTIONS- UND SENDEDATEN

Südwestfunk 1996

Erstsendung: 22.09.1996 | 63'36


Darstellung: