ARD-Hörspieldatenbank


Originalhörspiel, Kriminalhörspiel



Helmut Bez

Tod in der Provinz


Technische Realisierung: Gertrudt Melcher; Werner Jäger

Regieassistenz: Tim Vowinckel


Regie: Klaus-Dieter Pittrich

Auf den Brettern eines ostdeutschen Provinztheaters begann seine Karriere, und hier ist er auch gestorben: Der prominente Schauspieler Robert Hanning ist von der Beleuchterbrücke gestürzt. War sein Tod ein Unfall, Selbstmord oder gar Mord? Das Gastspiel des berühmten Schauspielers hatte die Kasse des Hauses füllen sollen, aber mit Hannings Rückkehr brachen alte und neue Konflikte innerhalb des Ensembles auf. Viele hatten Grund zur Eifersucht - sei es wegen diverser Affären und Liebeleien, mit denen sich Hanning Feinde geschaffen hatte, sei es aus Neid auf den prominenten Film- und Fernsehschauspieler, der es in Westdeutschland so viel weiter gebracht hatte als seine Ex-Kollegen an einer ostdeutschen Provinzbühne. Hanning selbst sah seinen Stern am Fernsehhimmel schon wieder sinken, und ein Selbstmord scheint nicht ausgeschlossen. Oder wurde da einer, der weggegangen ist und es geschafft hat, von den Zurückgebliebenen hingerichtet, um sie von ihrem Scheitern zu erlösen?

Helmut Bez, geboren 1930 in Sondershausen/Thüringen, arbeitete als Theaterschauspieler und -regisseur. Seit 1966 schreibt er Prosa, Lyrik, Film- und Fernsehdrehbücher, Hörspiele und vor allem Theaterstücke. In der ehemaligen DDR zählte er zu den bekanntesten Gegenwartsautoren.

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Mitwirkende

SprecherRolle/Funktion
Raoul Wolfgang SchnellErzähler
Manfred Georg HermannOrtwin Egenolf
Wolfgang HinzeDaniel Weber
Alexander MayTheo Börner
Justus FritzscheWalter Stamm
Gottfried MehlhornGuido Schnez
Amadeus GollnerGerald Lehmann
Karin BuchaliDörte Fink
Simone KabstYvonne Rapp
Margot LeonardMilli Setzepfand
Robert HanningSprecher


 


Quellen zum Hörspiel - © DRA/Michael Friebel


PRODUKTIONS- UND SENDEDATEN

Westdeutscher Rundfunk 1997

Erstsendung: 22.06.1997 | 59'17


Darstellung: